Podcast: Nellas Neuaufnahme

Warum sich Patienten und Ärzte besser verstehen sollten.

NEWS: 2 neue PODCAST-Folgen. Diesmal mit der Psychoonkologin Frau Dr. Martina Preisler

 

Patienten sollten lernen sich besser mitzuteilen, ihre Fragen zu stellen und sich einzubringen. Gerade bei schwerwiegenden, lebensverändernden (Krebs-)Diagnosen ist keine Zeit für Schüchternheit und vornehme Zurückhaltung.

Die Einstellung: Der Arzt wird schon wissen, was er tut, ist eine sehr passive und steht der Eigenverantwortung und einer besseren Behandlung im Wege. Dazu gehört aber auch, dass Ärzte besser zuhören, um das komplexe Ganze leichter zu verstehen. Wie das genau geht? Nun, lasst uns darüber miteinander reden. Ich lade euch dazu sehr herzlich mit meinem Podcast NELLAS NEUAUFNAHME ein.

Alle Folgen auch auf Spotify. Dazu einfach Nellas Neuaufnahme bei der Suche eingeben und auf Folgen gehen. So verpasst ihr keine Folge mehr.

#Folge 2/Teil 2

Der Krebs kommt, das Selbstbewusstsein geht

Guter Arzt zum „Mitreisen“ gesucht

Interview mit Frau Dr. rer. medic. Martina Preisler
November 2020

Im 2. Teil der zweiten Folge von Nellas Neuaufnahme gehen wir unter anderem auf die Suche nach dem verlorenen Selbstbewusstsein, den guten Ärzten und erfahren was die sogenannten Subjektiven Krankheitskonzepte mit uns machen.

Zum beruflichen Hintergrund: Dr. rer. medic. Martina Preisler war bis Ende 2018 an der Charité Berlin – Campus Benjamin Franklin tätig. Seit zwei Jahren lebt sie die meiste Zeit des Jahres in Guatemala und arbeitet an Forschungsprojekten.

Meine Fragen:

  • (Minute 0:44) –Wie kann man das Selbstbewusstsein von Patienten wieder wachküssen? (*Buch- und Lesetipps für euch findet ihr unter den Fragen in den SHOWNOTES)
  • (Minute 5:56) – Wir sprachen im Vorfeld über die mir bisher unbekannten Subjektiven Krankheitskonzepte. Was ist damit genau gemeint?
  • (Minute 7:22) – Was ist das fatale, wenn man den sogenannten Subjektiven Krankheitskonzepten folgt?
  • (Minute 11:03) – Was ist, wenn ich eine Therapie so nicht möchte? Wie kann ich ein mögliches Nein gegenüber dem Arzt formulieren?
  • (Minute: 12:44) – Was sind deine Erfahrungen mit dem Einfordern einer Zweitmeinung?
  • (Minute 13:40) – Was ist deine Haltung zu Foren und Ratgebern im Netz? Finger weg oder kann man das machen? -> Was sind solide Quellen?
  • (Minute 17:11) – Was ist der große Unterschied zwischen einem Klinikarzt und  einem niedergelassenen Arzt?
  • (Minute 18:49) – Woran erkennst du gute Ärzte? Wem würdest du dich anvertrauen?

Den ausführlichen Blogartikel zu dieser Folge kannst du hier nachlesen. Der zweite folgt Anfang Dezember. Am besten den Newsletter abonnieren. Dann bist du immer auf dem Laufenden. Packliste inklusive! Ich freue mich auf dich! 

Übrigens: Deine E-Mail Adresse ist bei mir in guten Händen und wird selbstverständlich nicht an Dritte weitergegeben. Mein persönlicher Verhaltenskodex (Vertraulichkeit steht bei mir ganz oben) und die Datenschutzverordnung garantieren dir das.

SHOWNOTES

*Buchtipp: „Heute bin ich blond: Das Mädchen mit den neun Perücken“
von Sophie van der Stap

Auszug aus der Amazon-Beschreibung:

„Als man bei Sophie van der Stap mit 21 Jahren Krebs diagnostiziert, möchte sie sich am liebsten verwandeln. Sie erkennt sich selbst nicht wieder – bis sie neun Perücken kauft. Wie Sophie mit ihrer Krankheit fertig wird, ist einzigartig: Nie zuvor hat jemand den Krebs derart freimütig, aber auch mit so viel Leichtigkeit beschrieben. Mit vielen Bildern aus dem Film.“

Preis ca. 10.99 € Taschenbuch.

Zur Bestellung geht es hier lang. Wenn ihr das Buch über diesen Link (Affiliate-Link) bestellt, erhalte ich von Amazon eine kleine Provision. Danke sehr.

Außerdem lesenswert:

Folgende Blogbeiträge aus dem Zellenkarussell:

 

#Folge 2/Teil 1
„Es ist wichtig, sehend zu vertrauen, nicht blind zu vertrauen.“

Der Arzt (im Gesundheitssystem) ist nur ein Teil auf dem Weg zur Genesung, der andere Teil bist du.

Interview mit Frau Dr. rer. medic. Martina Preisler
November 2020

Meine „Gästin“ in der zweiten Folge von Nellas Neuaufnahme ist die
Psychoonkologin, Frau Dr. rer. medic. Martina Preisler. Sie war bis 2018 an der Charité Berlin – Campus Benjamin Franklin tätig.

Unsere thematische Reise führt uns
von Guatemala
über die Wahl des passenden Psychoonkologen
bis hin zu den Erwartungen an Ärzte und Patienten

Wenn das alte Leben nicht mehr passt, kann es sein, dass man sich auf den Weg machen muss. Bei Martina Preisler war das so. Angekommen ist sie dabei vor zwei Jahren in Guatemala. Daher beginne ich mein Interview auch mit der Frage nach den Gründen für diesen Schritt.

Meine Fragen:

  • (Minute 1:21) – Warum Guatemala? War dir Berlin zu kühl? (*Buch- und Lesetipps habe ich euch unter den Fragen in den SHOWNOTES zusammengestellt.)
  • (Minute 5:10) – Wie wichtig ist es, psychoonkologische Begleitung nach einer Krebsdiagnose zu erhalten?
  • (Minute: 6:20) – Ab wann sollten Angehörige ebenfalls psychoonkologische Hilfe in Anspruch nehmen?
  • (Minute 7:46) – Wie schafft man es die Sprachlosigkeit zwischen Partnern aufzubrechen, auch ohne Psychoonkologin? Hast du einen guten Rat?
  • (Minute 8:53) – Wie erreicht man Erkrankte, die sich zurückziehen?
  • (Minute 11:07) – Was ist die Aufgabe von Psychoonkologen im Klinikbetrieb? Da ist doch noch mehr als Gesprächs- oder Verhaltenstherapie, richtig?
  • (Minute 13:19) – Wie und vielleicht auch wo finde ich eine/n gute/n PsychoonkologIn?
  • (Minute 16:25) – Wie teuer ist es, wenn ich mein Gespräch/Sitzung nicht über die Kasse abrechnen, sondern selbst zahlen möchte?
  • (Minute 16:52) – Suchen sich auch Ärzte Rat bei euch?
  • (Minute 17:14) – Wie kannst du die Patienten in der Arzt-Patienten-Beziehung unterstützen?
  • (Minute 19:29) – Woran hakt es aus deiner Sicht am meisten, wenn du dir die Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten anschaust? Was sind die Knackpunkte?
  • (Minute 22:30) – Was ist, wenn Ärzte nicht zuhören?
  •  (Minute 23:22) – Welche Rolle schreiben Patienten Ärzten zu? Und was ist nicht gut daran?
  • (Minute 25:15) – Welche Rolle schreiben Ärzte Patienten zu? Wie sollen sie sein, sich verhalten?
  • (Minute 27:04) – Was hältst du vom Selbstbestimmten Patienten?
  • (Minute 27:40) – Was machen Patienten, die sich nicht trauen, die introvertiert sind, zu schüchtern, um für sich einzustehen?

Im 2. Teil geht es dann um die sogenannten Subjektiven Krankheitskonzepte. Dass haben wir im ersten Teil nicht mehr geschafft. Und natürlich gehe ich auch der Frage auf den Grund, wie man gute Ärzte findet. Worauf legt Martina Preisler ganz persönlich wert?

Der ausführliche Blogartikel zu dieser Folge ist in Vorbereitung und wird sehr bald veröffentlicht. Am besten den Newsletter abonnieren. Dann seid ihr immer auf dem Laufenden.

SHOWNOTES 

*Buchtipp: Stephen Levine – „Noch ein Jahr zu leben.“

Auszug aus der Buchvorstellung über Amazon:

„Stephen Levines Buch offenbart ein ebenso faszinierendes wie wirkungsvolles Programm und gibt uns einen Schlüssel zu tiefgreifender Befreiung von jeglicher Last nicht erst angesichts des nahen Todes.
Poetisch, warmherzig und humorvoll gibt Stephen Levine an uns weiter, was er durch sein einzigartiges Experiment erfahren hat: Die Vorbereitung auf das Sterben und den Tod lehrt uns, in jedem Augenblick wach und gewahr zu sein und schenkt uns eine neue, zutiefst lebendige Beziehung zum Leben. …“

Zum Preis von ca. 30 €. Zur Bestellung geht es hier entlang. Wenn ihr das Buch über diesen Link (Affiliate-Link) bestellt, erhalte ich von Amazon eine kleine Provision. Danke sehr.

Außerdem lesenswert:

Folgende Blogbeiträge aus dem Zellenkarussell:

 

# Folge 1/Teil 2
Selbstbestimmte Patienten haben größere Chancen

 

Der zweite Teil des Interviews mit Herrn
Prof. Dr. Antonio Pezzutto,
dem langjährigen Ärztlichen Leiter der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Hämatologie und Onkologie an der Charité Berlin Campus Benjamin Franklin
Oktober 2020

Meine Fragen:

  • (Minute 2:15) – Was kann der Patient selbst beitragen? Was halten Sie vom „Selbstbestimmten Patienten“?
  • (Minute 5:02) – Was halten Sie von „Dr. Google“?
  • (Minute 5:15) – Wie sieht für Sie der „ideale Patient“ aus?
  • (Minute 8:40) – Was können Patienten tun, wenn die Kommunikation mit dem Arzt stockt, er ihnen nicht richtig zuhört?
  • (Minute 13:23) – Wie gehen Sie mit der Gratwanderung zwischen Mut machen und – medizinisch – ehrlich sein um?
  • (Minute 15:02) – Ich habe viele Mitpatientinnen erlebt, denen es vor der Visite erbärmlich ging, dann aber keine Rede mehr davon war, wenn die „Weißkittel“ den Raum betraten. Merken Sie das?
  • (Minute 16:51) – Sie haben in früheren Gesprächen öfter von den Erfahrungen auf der „anderen Seite der Barrikade“ gesprochen. Was meinen Sie damit und was genau ist die „Barrikade“ für Sie?
  • (Minute 21:45) – Gibt es denn Patientenbegegnungen, die Sie immer in Ihrem Herzen tragen werden, die sie besonders beflügelt haben, weiter zu machen?
  • (Minute 23:00) – Was hat Sie der Umgang mit Krebspatienten, mit der Krebserkrankung gelehrt? Was hat sich verändert?
  • (Minute 27:54) – Kleiner Einschub – Meine Leseempfehlung: „Diese ganze Scheiße mit der Zeit“ von Hubertus Meyer Burkhard.
  • (Minute 28:25) – Erfahren Sie, wie es von Ihnen erfolgreich behandelten Patientinnen und Patienten später geht? Wollen Sie das überhaupt wissen?
  • (Minute 29:37) – Und da war noch die Sache mit den Pfadfindern

Zum Blogartikel zu dieser Folge geht es hier lang. Einfach klicken und lesen. Hier könnt ihr sehr gerne auch eure Kommentare dazu hinterlassen. 

 

# Folge 1/Teil 1
Cowboys, Pfadfinder und
„die andere Seite der Barrikade“

Nellas Interview mit dem langjährigen Ärztlichen Leiter der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Hämatologie und Onkologie an der Charité Berlin Campus Benjamin Franklin:
Herrn Prof. Dr. Antonio Pezzutto
Oktober 2020

Meine Fragen:

  • (Minute 1:28) – Können Italiener Empathie besser als Deutsche?
  • (Minute 5:28) – Was raten Sie angehenden Ärztinnen und Ärzten? Worauf sollten Sie immer achten, wenn Sie mit schwerkranken Patienten reden?
  • (Minute 7:46) – Warum haben Sie sich für die Hämatologie entschieden? Gab es einen konkreten Auslöser/Anlass?
  • (Minute: 10:03) – Was treibt Sie mehr an, die Sorge um den Menschen oder die Faszination des medizinischen Fortschritts?
  • (Minute 11:24) – Zu viel krebsorientierte Forschung, zu wenig Forschung für Infektionserkrankungen, für Covid 19?
  • (Minute 15:21) – Wie sind Sie persönlich mit dem Überbringen von schlechten Nachrichten, unheilbaren Diagnosen umgegangen?
  • (Minute 17:27) – Welche Rolle spielen für Sie die Angehörigen? Beziehen Sie diese ein oder gilt Ihre ganze Aufmerksamkeit ausschließlich dem Patienten?
  • (Minute 19:39) – Mussten Sie schon einmal eine fatale Diagnose „auf die Schnelle“ mitteilen? Wenn ja, wie haben Sie sich dabei gefühlt?
  • (Minute 21:40) – Woraus haben Sie immer wieder Kraft geschöpft?
  • (Minute 23:15) – Finden Sie Supervision für Ärztinnen und Ärzte wichtig? Sollte da mehr getan werden?
  • (Minute 25:28) – Wer oder was sind die Cowboys?
  • (Minute 28:17) – Was sind die wichtigsten Faktoren für eine gute und im besten Falle heilende Therapie?
  • (Minute 29:55) – Wie schätzen Sie die Entwicklung der Immuntherapie ein? Wird sie irgendwann vielleicht sogar die Chemotherapie überflüssig machen?

Zum Blogartikel zu dieser Folge geht es hier lang. Einfach klicken und lesen. Hier könnt ihr sehr gerne auch eure Kommentare dazu hinterlassen. 

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# Folge Null – Motto. Motivation. Mut.

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Selbstbewusstes Auftreten, informiert sein und Präsenz zeigen waren noch nie so wichtig und gleichzeitig noch so schwierig.

Schüchternheit bringt dich nicht weiter und kostet Zeit, die dir gefühlt zwischen den Fingern zerrinnt. Vor allem wenn der Takt der Nachrichten so hoch ist, dass dir die Luft wegbleibt.

Wer die Zusammenfassung meiner # Folge Null – Motto. Motivation. Mut.  lesen möchte, klickt hier. Da geht es zum Blogbeitrag. Hier könnt ihr sehr gerne auch eure Kommentare dazu hinterlassen. 

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