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Artikel in JOURNAL ONKOLOGIE – 25. März 2025

Informierte Patient:innen werden besser behandelt – von Nella Rausch

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Neuerscheinung 4.2.2026 – Nach der Krebstherapie ist nicht alles wieder gut.


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Der Ratgeber für mehr Durchblick und weniger Durchwursteln.


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2. Die Packliste fürs Krankenhaus mit vielen Tipps.
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3. Ganz neu: Das erste Kapitel aus meinem Hörbuch-Ratgeber

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✍️Autorin 🎤Speakerin 🎧Podcasterin ✍️Bloggerin
🧡Der informierte Patient wird besser behandelt.
👇Meine Krebs Ratgeber – Bookbirthday 4.2.2026👇

„ICH VERMISSE DICH.” Eine Krebsdiagnose zieht nic „ICH VERMISSE DICH.”

Eine Krebsdiagnose zieht nicht nur ins Krankenhauszimmer ein, sondern auch ins Schlafzimmer.

Sie legt sich zwischen zwei Menschen, die sich lieben, die sich kennen, die sich seit Jahren vertraut sind.
Doch plötzlich fühlen sie sich fremd.

Berührungen oder ein Zusammenzucken werden missverstanden und als Zurückweisung interpretiert.
Ein Ausweichen als Desinteresse.  

Ein unangenehmes Feuerwerk an Gedanken beginnt:
„Fass mich an, aber bitte nicht so“.
„Ich will Nähe, aber ich halte sie gerade kaum aus“.
„Ich vermisse uns, aber ich weiß nicht, wie wir dahin zurückkommen“.
„Ich will Ihn nicht durch meine Ablehnung verletzen“.

Erschöpfung, Narben, Schmerzen, ein verändertes Köpergefühl, Ängste, Unsicherheiten (auf beiden Seiten).
Das alles steht der Intimität im Wege und wirkt sich auf die Libido aus – das zarte Pflänzchen.  

Wir wollen den anderen nicht verletzen – und ziehen uns deshalb zurück.

„ICH DACHTE; DU DACHTEST UND DESHALB HABE ICH NICHTS GESAGT.“

Welchen dieser Gedanken kennst du auch?

☐ Bin ich noch attraktiv?
☐ Bin ich noch begehrenswert?
☐ Wer sind wir jetzt noch als Paar?
☐ Verlässt du mich jetzt?
☐ Warum fasst du mich nicht mehr an?
☐ Warum können wir nicht einfach dort weitermachen, wo wir aufgehört haben?

Die gute Nachricht:
Es gibt einiges was wir tun können, um uns wieder anzunähern.
„Ein Nein zum Sex, ist kein Nein zu uns und unserer Liebe.”
Die Sprachlosigkeit darf nicht das Kommando übernehmen.

Mehr zum Thema Leben nach Krebs:
FLIEGEN MIT VERLEBTEN FEDERN. Wie Du nach der Krebstherapie Dein Leben neu entfaltest.
Ein Erfahrungs- und Strategiebuch von Nella Rausch.

www.zellenkarussell.de

Skizze Nella Rausch. KI unterstützt erstellt.

#Paarbeziehungnachkrebs #Intimitätnachkrebs #Sexnachkrebs
𝗘𝘀 𝗴𝗶𝗯𝘁 𝗣𝗿𝗼𝗷𝗲𝗸𝘁𝗲, 𝗱𝗮 𝗺𝘂𝘀𝘀𝘁 𝗱𝘂 𝗱𝗶𝗰𝗵 𝗶𝗻 𝗚𝗲𝗱𝘂𝗹𝗱 ü𝗯𝗲𝗻. 𝗘𝘀 𝗴𝗶𝗯𝘁 𝗣𝗿𝗼𝗷𝗲𝗸𝘁𝗲, 𝗱𝗮 𝗺𝘂𝘀𝘀𝘁 𝗱𝘂 𝗱𝗶𝗰𝗵 𝗶𝗻 𝗚𝗲𝗱𝘂𝗹𝗱 ü𝗯𝗲𝗻.

Eine Übung, die mir wahnsinnig schwerfällt.

Die Neuauflage von „Warum sagt mir das denn niemand? Was Du nach einer Krebsdiagnose alles wissen musst“ 
war so ein Projekt.

Der geplante Termin Anfang September musste verschoben werden.
Ich sage nur: Die Technik!

Aber ich bin drangeblieben.

𝗝𝗲𝘁𝘇𝘁 𝗶𝘀𝘁 𝘀𝗶𝗲 𝗱𝗮, 𝗺𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗡𝗲𝘂𝗮𝘂𝗳𝗹𝗮𝗴𝗲, 𝗮𝘂𝗳 𝗱𝗶𝗲 𝗶𝗰𝗵 𝘂𝗻𝗵𝗲𝗶𝗺𝗹𝗶𝗰𝗵 𝘀𝘁𝗼𝗹𝘇 𝗯𝗶𝗻.

Der Ratgeber von 2022 ist gewachsen: rund 50 Seiten mehr, neue Themen, mehr Tiefe und noch mehr konkrete Unterstützung.

❗ Mein Credo bleibt: Der informierte Patient wird besser behandelt.

Neu bzw. deutlich erweitert sind unter anderem:
🧡 Kommunikation mit Familie und Umfeld
🧡 Gespräche mit Ärztinnen und Ärzten
🧡 Wiedereinstieg in den Job
🧡 Reha, Sozialrecht und Rente
🧡 schlagfertige Antworten auf verletzende Sätze

𝗚𝗮𝗻𝘇 𝗻𝗲𝘂: 𝗱𝗶𝗲 𝗘𝗻𝘁𝗹𝗮𝘀𝘁𝘂𝗻𝗴𝘀𝗰𝗵𝗲𝗰𝗸𝗹𝗶𝘀𝘁𝗲

Damit du schneller weißt:
🎯 was JETZT wichtig ist
🎯 was warten kann
🎯 wo du Hilfe bekommst

𝗪𝗲𝗴𝘄𝗲𝗶𝘀𝗲𝗿 𝗮𝘂𝗰𝗵 𝗳ü𝗿 𝗔𝗻𝗴𝗲𝗵ö𝗿𝗶𝗴𝗲 

Auch für Angehörige gibt es viele Tipps, Anregungen und Adressen. 

❗️Seit dem 30. September 2026 ist die Neuauflage überall bestellbar.

Hurra! 🎉 www.zellenkarussell.de

🧡🧡🧡 Übrigens: Dieser Ratgeber ist für alle Krebspatientinnen und Krebspatienten da! 🧡🧡🧡

#Neuaflage #Krebsratgeber #Entlastungscheckliste #Cancer
„Du kannst ja froh sein, dass er bei dir geblieben „Du kannst ja froh sein, dass er bei dir geblieben ist.“

Diesen Satz sagte mir damals eine Nachbarin auf der Straße.

Zu einem Zeitpunkt, an dem ich mich sowieso kaum noch attraktiv und begehrenswert fühlte.

Mein Körper hatte sich verändert, ich war klapperdünn und hatte kaum noch Muskeln. Mein Selbstwertgefühl war ziemlich im Keller. Da war nicht mehr so viel übrig von der strahlenden, selbstbewussten Nella, die kurz vor ihrem größten Karrieresprung stand.  
Ich hatte mich ziemlich verloren.

Nicht nur seelisch und körperlich.

Sondern auch mit meiner Ehe, mit Nähe, Sexualität, Rückzug, Scham und dem Gefühl, sich selbst irgendwie neu kennenlernen zu müssen.

Genau darüber habe ich mit Stella Brikey von BRIGITTE gesprochen.

🧡 Sie hat aus unserem Gespräch ein sehr persönliches Protokoll gemacht über meinen beziehungsweise unseren Weg als Paar. 

🧡 Über meine Beziehung zu meinem Mann, die Liebe und den Sex.

🧡 Kurz: darüber, was eine Krebsdiagnose mit einer Partnerschaft machen kann – während der Therapie und auch noch lange danach.

❤️ Wie sind wir mit all dem umgegangen, wie haben wir wieder zueinander gefunden? Läuft es wieder? Auch im Bett?

Ich finde, sie hat daraus einen wunderschönen, ehrlichen und sehr sensiblen Text gemacht. Einen Text, in dem ich mich wirklich wiederfinde.

Und wenn ich Frauen heute etwas mitgeben möchte, dann das:

🎉 Du bist keine B-Ware.

🎉 Du bist nicht weniger Frau, nur weil dein Körper sich verändert hat.

🎉 Du musst nicht dankbar sein, dass dein Partner bei dir bleibt.

🎉 Und du darfst dir Zeit nehmen, dich selbst wiederzufinden.

👍 Den Link zum vollständigen BRIGITTE-Artikel findest du hier:

https://www.brigitte.de/liebe/partnerschaft-nach-krebs---du-kannst-froh-sein--dass-er-bei-dir-geblieben-ist---14105204.html

 
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Frauenflügelschlag 💚 50 Jahre Frauenselbsthilfe Kr Frauenflügelschlag 💚
50 Jahre Frauenselbsthilfe Krebs
650 Frauen in einem großen grünen Bienenstock 💚🐝

Ich war zur Bundeskonferenz der Frauenselbsthilfe Krebs in Magdeburg eingeladen. Von Samstag auf Sonntag war ich dort.  Zum ersten Mal und dann gleich zu diesem runden Jubiläum.

Was mich besonders beeindruckt hat, war die enorme Kompetenz, die überall spürbar war. Die Vorträge und die Mideratiin  waren fachlich stark. Dazu die Mischung aus Erfahrung, Wissen, Austausch und Begleitung.

Kein Chi-Chi. Keine schnellen Wohlfühlantworten. Sondern evidenzbasierte Informationen und Hilfe, die im Alltag wirklich etwas bringen kann.

Und gleichzeitig eine herzliche Wärme und reichlich Kreativität. Jeder konnte spüren, mit wie viel Liebe diese Tage vorbereitet und gestaltet wurden. Überall angeregte Gespräche, herzliche Begegnungen, fröhliches Wiedersehen und natürlich auch neue Kontakte. Es summte und brummte wirklich wie in einem Bienenstock. 💚🐝

Besonders beeindruckend finde ich all die Frauen, die sich ehrenamtlich engagieren, Gruppen leiten, Wissen weitergeben, andere auffangen, informieren und begleiten.

Das ist alles andere als selbstverständlich.

Deshalb ein großes Kompliment an alle, die diese Bundeskonferenz möglich gemacht haben und an alle, die die Frauenselbsthilfe Krebs seit 50 Jahren ausmachen.

Ich wünsche ihr mindestens weitere 50 Jahre. Mit derselben Kompetenz und Verlässlichkeit, aber auch mit der Offenheit, neue Themen aufzunehmen und weiterzuentwickeln, wenn sich die Bedürfnisse von Betroffenen verändern.

Ich war sehr, sehr gern dabei und habe viel mitgenommen. 💚
DANKE 🙏🫶🧡
_______

@frauenselbsthilfe.krebs
@deutschekrebshilfe
@claudiascancerchallenge
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@loewenherz_84
@marion_regnery
𝗜𝗰𝗵 𝗸𝗮𝗻𝗻 𝗲𝘀 𝗸𝗮𝘂𝗺 𝗲𝗿𝘄𝗮𝗿𝘁𝗲𝗻! ACHTUNG aktualisierter 𝗜𝗰𝗵 𝗸𝗮𝗻𝗻 𝗲𝘀 𝗸𝗮𝘂𝗺 𝗲𝗿𝘄𝗮𝗿𝘁𝗲𝗻!

ACHTUNG aktualisierter Termin: 
30. September! Dann präsentiere ich dir die komplett überarbeitete Neuauflage von „Warum sagt mir das denn niemand? Was Du nach einer Krebsdiagnose alles wissen musst“. Dann kannst du sie endlich bestellen.

Ich freue mich riesig darüber. Aus dem Ratgeber von 2022 ist inzwischen ein deutlich umfassenderes Hilfspaket geworden.
Das Buch ist erwachsener geworden, tiefer in die Themen eingestiegen und bietet noch konkretere Unterstützung mit zahlreichen persönlichen Tipps und Listen zum Ausdrucken.

❗ Mein Credo dabei bleibt und ist wichtiger denn je: Der informierte Patient wird besser behandelt.

In den vergangenen vier Jahren habe ich immer wieder dieselben Fragen gehört und überlegt, wie ich sie gut und klar beantworten kann:
🧡 „Was muss ich jetzt eigentlich zuerst wissen?“
🧡 „Wie erkläre ich das meinen Kindern?“
🧡 „Was mache ich mit meinem Job?“
🧡 „Wie läuft das mit Reha oder Erwerbsminderungsrente?“
🧡 „Und wo finde ich das bitte alles verständlich erklärt?“

Genau an diesen Fragen ist das Buch gewachsen.

𝗥𝘂𝗻𝗱 𝟱𝟬 𝗦𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻 𝗺𝗲𝗵𝗿 𝗢𝗿𝗶𝗲𝗻𝘁𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴
Die Neuauflage ist gründlich überarbeitet, aktualisiert und deutlich erweitert.
Mehr Raum bekommen haben unter anderem die Kommunikation mit der Familie und dem privaten / medizinischen Umfeld, Reha, Wiedereinstieg in den Job, Sozialrecht, Rente und die vielen organisatorischen Dinge, für die du nach einer Diagnose eigentlich gar keinen Kopf hast.

𝗘𝗻𝗱𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗺𝗶𝘁 𝗱𝗮𝗯𝗲𝗶: 𝗱𝗶𝗲 𝗘𝗻𝘁𝗹𝗮𝘀𝘁𝘂𝗻𝗴𝘀𝗰𝗵𝗲𝗰𝗸𝗹𝗶𝘀𝘁𝗲
„Nella, kannst du nicht mal zusammenstellen, was jetzt als Erstes wichtig ist?“ Ja, klar!
Jetzt ist sie endlich da, die ENTLASUNGSCHECKLISTE.
So weißt du schnell:
🎯Was JETZT wichtig ist.
🎯Was erst einmal WARTEN kann.
🎯Wo du außerdem HILFE bekommst.

𝗪𝗲𝗴𝘄𝗲𝗶𝘀𝗲𝗿 𝗮𝘂𝗰𝗵 𝗳ü𝗿 𝗔𝗻𝗴𝗲𝗵ö𝗿𝗶𝗴𝗲
Auch Angehörige stehen nach einer Krebsdiagnose oft völlig hilflos daneben. Sie wollen helfen und verstehen, wissen aber nicht immer, wo sie anfangen sollen. Hier gibt es zahlreiche Tipps, Anregungen und Adressen für euch.

Also aufgepasst und ab nächster Woche bestellen. 🎉 🧡
Hinter @magazin_unbequem steht Lara Urban von Küns Hinter @magazin_unbequem steht Lara Urban von Künstler.leben. Sie hat das Magazin aus eigener Betroffenheit heraus entwickelt. Mit 27 Jahren erkrankte sie an einem Hodgkin-Lymphom. Das war vor rund einem Jahr und hat ihr Leben natürlich ziemlich auf den Kopf gestellt.

Die erste Ausgabe trägt den Titel „C(h)ancer – Zwischen Diagnose und Hoffnung“. Darin kommen mehr als
20 Autorinnen und Autoren zu Wort – mit persönlichen Geschichten, Interviews, fachlichen Impulsen und sehr unterschiedlichen Blickwinkeln auf Diagnose, Hoffnung, Heilung, Trauer, Lebensfreude und das Leben danach.

Mein Beitrag:
GEHEILT IST NICHT GLEICH GESUND
Warum Krebsüberlebende in Deutschland mit Spätfolgen oft allein gelassen werden und das Recht auf Vergessenwerden weiter auf sich warten lässt.

Ich möchte allen dieses mit viel Herzblut gestaltete Magazin sehr ans Herz legen. Nicht nur, weil darin viele bemerkenswerte Stimmen versammelt sind, sondern auch, weil es zeigt, wie unterschiedlich ein Leben mit und nach Krebs aussehen kann.

Das Magazin kostet 25 Euro. Von jedem verkauften Exemplar geht ein Euro an das Familienhörbuch.

Bestellbar bei Etsy.
𝗪𝗮𝗻𝗻 𝘄𝗮𝗿𝘀𝘁 𝗱𝘂 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗱𝗮𝘀 𝗹𝗲𝘁𝘇𝘁𝗲 𝗠𝗮𝗹 𝘀𝘁𝗼𝗹𝘇 𝗮𝘂𝗳 𝗪𝗮𝗻𝗻 𝘄𝗮𝗿𝘀𝘁 𝗱𝘂 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗱𝗮𝘀 𝗹𝗲𝘁𝘇𝘁𝗲 𝗠𝗮𝗹 𝘀𝘁𝗼𝗹𝘇 𝗮𝘂𝗳 𝗱𝗶𝗰𝗵?

Es heißt ja so schön: walk the talk.

Also nicht nur sagen, was man tun will, sondern es auch machen.

Und genau das habe ich in den vergangenen Tagen öfter getan.

Ich habe meinen Hintern vom Sofa hochgekriegt. Ich habe mir Projekte vorgenommen. Und ich habe sie tatsächlich umgesetzt.

Und dann stand auf meinem Weg plötzlich dieses Wort, mit Kreide auf die Steaße gezeichnet, kurz nachdem ich eine Steigung hochgehechelt war. 
Ein Wort, das ich mir selbst viel öfter sagen sollte:

𝗕𝗥𝗔𝗩𝗢!

BRAVO, dass du es gemacht hast.
BRAVO, dass du angefangen hast.
BRAVO, dass du drangeblieben bist.
BRAVO, dass du dir selbst vertraut hast.

Wir sind oft verdammt schnell dabei, das abzuhaken, was wir geschafft haben. Kaum ist etwas erledigt, kommt schon das Nächste.

Vielleicht können wir zwischendurch einfach öfter mal innehalten und uns selbst auf die Schulter klopfen.

Nicht aus Selbstbeweihräucherung.

Sondern weil wir manchmal schlicht vergessen, was wir alles hinkriegen.
Sei dir selbst eine gute Freundin, die anerkennt, was du alles tust.

Ich wünsche dir jedenfalls mehr 𝗕𝗥𝗔𝗩𝗢𝗦 in deinem Leben. Und wenn sie dir keiner schenkt, sag sie dir einfach selbst.

Deine Nella 🧡🧡🧡

 

 
„𝗗𝗲𝗿 𝘁𝘂𝘁 𝘀𝗼, 𝗮𝗹𝘀 𝗵ä𝘁𝘁𝗲 𝗲𝗿 𝗶𝗺𝗺𝗲𝗿 𝗻𝗼𝗰𝗵 𝗞𝗿𝗲𝗯𝘀.“ Dies „𝗗𝗲𝗿 𝘁𝘂𝘁 𝘀𝗼, 𝗮𝗹𝘀 𝗵ä𝘁𝘁𝗲 𝗲𝗿 𝗶𝗺𝗺𝗲𝗿 𝗻𝗼𝗰𝗵 𝗞𝗿𝗲𝗯𝘀.“

Diesen Satz sagte vor wenigen Tagen eine Nachbarin zu mir.

Wir waren ins Gespräch gekommen. Sie war äußerst niedergeschlagen und erzählte mir, dass es zwischen ihr und ihrem Mann gerade sehr schwierig sei. Er würde sich nach seiner Krebserkrankung komplett hängenlassen, traurig vor sich hinblicken und sich nichts mehr zutrauen. „Im Bett läuft auch nichts mehr. Er schläft jetzt auf dem Sofa.“

Vor einem Jahr hatten sie Darmkrebs bei ihm diagnostiziert. Frühes Stadium. Er hatte Glück im Unglück.

Irgendwann platzte es dann aus ihr heraus:

„𝗘𝗿 𝗶𝘀𝘁 𝗱𝗼𝗰𝗵 𝗴𝗲𝗵𝗲𝗶𝗹𝘁. 𝗜𝗰𝗵 𝘃𝗲𝗿𝘀𝘁𝗲𝗵𝗲 𝗱𝗮𝘀 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁. 𝗗𝗲𝗿 𝘁𝘂𝘁 𝘀𝗼, 𝗮𝗹𝘀 𝗵ä𝘁𝘁𝗲 𝗲𝗿 𝗶𝗺𝗺𝗲𝗿 𝗻𝗼𝗰𝗵 𝗞𝗿𝗲𝗯𝘀.“

Ich war im ersten Moment ziemlich erschrocken.
Nicht, weil ich ihr einen Vorwurf machen wollte, sondern weil mir mal wieder klar wurde, wie tief diese Vorstellung sitzt:
Krebs vorbei = alles wieder gut.

Also saß ich da neben ihr und versuchte, ihr ruhig zu erklären, dass viele von uns eben nicht „so tun, als hätten wir noch Krebs“. Wir fühlen uns tatsächlich noch lange nicht wieder wie vorher. (Falls das überhaupt möglich ist).

Auch wenn die Therapie beendet ist.
Auch wenn kein Krebs mehr nachweisbar ist.
Auch wenn das Umfeld erleichtert sagt – und erwartet: „Jetzt ist doch alles wieder gut.“
Nein. Ist es eben oft nicht.

Der Körper hat etwas erlebt. Die Psyche auch. Beziehungen haben sich verändert. Ängste bleiben. Belastbarkeit verändert sich. Das eigene Bild von sich selbst kann plötzlich ein anderes sein.

𝗜𝗰𝗵 𝘃𝗲𝗿𝗴𝗹𝗲𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗲𝘀 𝗵ä𝘂𝗳𝗶𝗴 𝗺𝗶𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗺 𝗦𝗰𝗵𝗹𝗲𝘂𝗱𝗲𝗿𝘁𝗿𝗮𝘂𝗺𝗮:
Der Unfall ist vorbei. Aber der Nacken schmerzt immer noch.

Genau für diese Zeit nach der Therspie, nach dem Krebs habe ich das Erfahrungs- und Strategiebuch FLIEGEN MIT VERKLEBTEN FEDERN geschrieben.

Überall dort, wo es Bücher gibt, kannst Du Dir Unterstützung holen und Deinen eigenen, neuen Weg finden.

Du bist nicht allein.
eww.zellenkarussell.de
Sex nach der Krebsdiagnose: Ich bin keine "B-Ware" Sex nach der Krebsdiagnose: Ich bin keine "B-Ware"!

Vor einigen Tagen ist mein Beitrag bei DocCheck mit eben jenem Titel im Kanal "Zweitmeinung. Patienten sprechen über Ärzte" erschienen. 

Für den Hintergrund: Seit 2019 werden dort regelmäßig unregelmäßig Artikel von mir veröffentlicht.

Dass das Thema Liebe, Libido und Sex nach der Krebsdiagnose immer noch sehr selten angesprochen wird, ist mir natürlich bekannt. Daher ja auch mein Beitrag. 🤔 

▶️ Du findest den Beitrag bei DocCheck oder in meinem Blog "Zellenkarussell" https://www.zellenkarussell.de/pressespiegel/

Interessant fand ich dann doch, dass ein Arzt als Erster kommentierte:

❗️"Ich verstehe das Problem nicht. Bei einer Krebserkrankung geht es ums Überleben. Partnerschaft und Zusammenhalt sind dann wichtig. Sex und Libido – im Angesicht des Todes schwindet ihre Bedeutung."

Entweder hat er meinen Beitrag nicht richtig gelesen oder aber er denkt, es geht nach der Diagnose nur um den Tod oder das Warten darauf?

❓️ Wie siehst du das? Das würde mich mal interessieren. 
Lass gerne einen Kommentar da. 🙏🧡
Sex und Krebs: Das Tabu im Tabu. Wenn Sprachlosigk Sex und Krebs: Das Tabu im Tabu.
Wenn Sprachlosigkeit richtig laut wird und droht, die Liebe und Intimität zu zerstören.

Das war meine Aussage im SWR-Nachtcafé „Liebe vom Finden und vom Bleiben“ (19.06.2026).

Denn genau das passiert oft, wenn eine schwere Krankheit in eine Beziehung hineinrauscht. 

Es wird nicht unbedingt weniger Liebe. Aber es wird komplizierter. Körper verändern sich. Rollen verschieben sich. Selbstverständlichkeiten verschwinden. Berührungen werden vorsichtiger oder bleiben ganz aus. Und plötzlich stehen Annahmen im Raum, über die niemand spricht. 

Und dann kommt das Gefährlichste: Das Schweigen.

Er will vielleicht nichts falsch machen.
Sie zieht sich vielleicht zurück, weil sie sich im eigenen Körper fremd fühlt.
Beide denken, sie wüssten, was der andere meint. Und am Ende sagt keiner etwas.

Dabei waren wir nie unglücklich miteinander. Wir waren unglücklich mit der Situation. Das ist ein großer Unterschied.

Wir haben irgendwann wieder angefangen zu reden. Viel zu reden. Auch zu streiten. Wir haben Streicheleinheits-Zeiten verabredet und uns gefragt, was wir eigentlich brauchen.

Denn nach Krebs kommt niemand einfach „repariert“ zurück. Da ist körperlich viel passiert und mental auch. Dieses „Alles ist vorbei und jetzt ist alles wieder gut“ stimmt so einfach nicht. Genau darüber schreibe ich auch in meinem Buch „Fliegen mit verklebten Federn“.

Und genau deshalb habe ich mehr sehr über die Einladung ins Nachtcafé zu diesem Thema gefreut.

Weil Paarbeziehungen nach einer Krebsdiagnose nicht nur romantische Durchhaltegeschichten sind. Sie sind unsicher, gereizt, zärtlich, komisch, müde, ehrlich, wütend, verletzlich und vor allem voller Missverständnisse.

Aber sie können auch wieder in Bewegung kommen, wenn wir anfangen, die Sprachlosigkeit zu durchbrechen.

Den Ausschnitt aus dem SWR-Nachtcafé findest du unter www.zellenkarussell.de/pressespiegel

Quelle und Bilder: SWR-Nachtcafé „Liebe – vom Finden und vom Bleiben“
Du bist nicht allein. 😍 Fast zehn Tage nach der Y Du bist nicht allein.

😍 Fast zehn Tage nach der YES!CON sitze ich immer noch glückstrunken da und denke: Was war das bitte für eine wundervolles Erlebnis?

😍 Nicht nur wegen der großen Bühne, der bekannten Namen und des Programms. Sondern wegen dieser besonderen Energie, die entsteht, wenn Menschen für dieselbe Sache brennen. 

Wenn sie sich verstehen, ohne erst lange erklären zu müssen. Wenn sie einander zuhören, sich umarmen, auffangen und sagen können: "Ich weiß genau, was du meinst."

Das war für mich das Schönste an diesen zwei Tagen.

🧡💯 Meine erste YES!CON-Lesung aus „Fliegen mit verklebten Federn“ war bis auf den letzten Platz besetzt. Das hat mich sehr berührt. Noch mehr aber die Gespräche danach, an unserem Patient Council Stand, auf den Gängen und an der Hotelbar 

Wenn ich noch gezweifelt hätte, ob das Thema des großen Gefühlschaos  und det Frage: Wie komme ich mit Zuversicht in meinem neuen Leben nach Krebs  an,  einen Nerv triff, dann wären sie spätestens jetzt verflogen :-).

🧡💯 Ich bin auch sehr stolz, Teil des ersten Yes! PATIENT COUNCIL zu sein. Viele kannten sich bisher nur aus Zoom-Meetings. Und dann standen wir zusammen vor Ort, haben diskutiert, gelacht, uns abgestimmt und sind füreinander eingesprungen. 

Ich bin mir sicher, dass unser Council noch einiges im politischen Umfeld für die Sichtbarkeit von Patient:innen-Anliegen anschieben wird.

🧡💯 Und dann war da das Panel zum Recht auf Vergessenwerden.

Es geht hier natürlich nicht darum, Krebs zu vergessen. 

Es geht um die Ungleichbehandlung und Duskriminierung danach, nach der Heilung, um den "roten Reiter" auf der Akte. 
Um die Tatsache, dass die Frage „Hatten Sie Krebs?“nach einem Ja Türen verschließt: Bei Krediten, Versicherungen, Verbeamtung oder sogar bei einer Adoption.

Wir brauchen keine lebenslange Pauschalabfrage. Wir brauchen eine Zukunft ohne Generalverdacht. Und wir brauchen eine gesetzliche Regelung, die es in anderen Ländern bereits gibt.

🙏🧡 Danke an alle, die diese YES!CON zu einem so besonderen Ort gemacht haben. 

"Du bist nicht allein." JA, das habe ich wieder einmal sehr gefühlt und gefeiert. Auch ohn
‼️ Achtung, Achtung – Programmänderung! ❗Die Nach ‼️ Achtung, Achtung – Programmänderung!

❗Die Nachtcafé-Sendung, in der ich zu Gast bin, läuft nicht erst am 26. Juni, sondern bereits an diesem Freitag, den 19. Juni, um 22 Uhr im SWR und SR.
Gerade kam der überraschende Anruf vom Sender.

Da ich weiß, dass sich einige den alten Termin vorgemerkt haben, hier jetzt eben dieser wichtige Hinweis.

Das Thema der Sendung lautet – nach wie vor – „Liebe. Vom Finden und vom Bleiben“. Moderiert wird sie von Michael Steinbrecher. Die Aufzeichnung war bereits vor einem Monat in Mainz, und für mich war das ein sehr besonderere Erfahrung.

🎤 Mit dabei in der Runde sind:
- Hardy Krüger jr. und seine Frau Alice Krüger, die über den Rosenkrieg der Eltern sprechen, der in die Beziehung schwappt
- Karen Heinrichs vom SAT.1-Frühstücksfernsehen berichtet von ihrem Singleleben
- Dr. Ulla Becker erzählt von einer heimlichen Liebe
- Ingrid und Walter Gläßer haben eine Geschichte dabei, die mich immer noch fragen lässt, warum man sich so etwas freiwillig antut. 59 Tage zusammen im Ruderboot über den Atlantik.
- Dr. Mathias Jung ist Paartherapeut und Philosoph und begleitet diesmal die Gespräche, wie das fürs Nachtcafé so üblich ist.

Bei mir ging es um die Liebe, die nach einer schweren Erkrankung einiges aushalten muss. Um die Beziehung nach Krebs. Also auch um das Tabu im Tabu. Um das, was sich zwischen Liebenden verändert, wenn der Körper nicht einfach wieder der alte ist und Nähe nicht mehr selbstverständlich funktioniert.

Natürlich gilt auch hier, dass nach einer Krebsdiagnose nicht einfach alles wieder auf Anfang zurückgespult werden kann, auf die Zeit vor der Diagnose. "Back to normal", wie es so schön heißt, ist schwierig. Wieder da anfangen zu können, wo wir aufgehört haben, funktioniert irgendwie nicht.

Die meisten Paare müssen sich erst wieder annähern. Sie müssen alte Vorstellungen loslassen, viel Geduld miteinander haben und reden, reden, reden.

Ich erzähle davon, wie mein Mann und ich das erlebt haben. Was schwer war. Was geholfen hat. Und ich spreche von der Ohnmacht, den Veränderungen und auch von der Kraft der Liebe.

Und ja, es sind auch ein paar Tränen geflossen.

Bilder swr
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