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Artikel in JOURNAL ONKOLOGIE – 25. März 2025

Informierte Patient:innen werden besser behandelt – von Nella Rausch

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Neuerscheinung 4.2.2026 – Nach der Krebstherapie ist nicht alles wieder gut.


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3. Ganz neu: Das erste Kapitel aus meinem Hörbuch-Ratgeber

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✍️Autorin 🎤Speakerin 🎧Podcasterin ✍️Bloggerin
🧡Der informierte Patient wird besser behandelt.
👇Meine Krebs Ratgeber – Bookbirthday 4.2.2026👇

Noch stehe ich hier alleine vor dem Logo vom Nacht Noch stehe ich hier alleine vor dem Logo vom Nachtcafé.
Das wird sich bald ändern.

Denn am 26. Juni um 22 Uhr läuft im SWR und SR die #Nachtcafé-TalkShow„Liebe: Vom Finden und vom Bleiben“. Moderation: Michael Steinbrecher. @swraktuell Gestern war die Aufzeichnung in Mainz und ich darf heute schon ein bisschen davon berichten. 

Wer ist dabei?

Der Schauspieler @hardykruegerjr und seine Frau Alice Krüger sprechen darüber, wie eine Liebe krisenfest bleiben kann, auch wenn der Rosenkrieg der Eltern plötzlich mit voller Wucht in die Familie  kracht und alles durcheinander bringt.

@karen_heinrichs (Sat 1, Frühstücksfernsehen) erzählt vom Single-Sein. Davon, wie schön es sein kann, allein zu sein. Und wie anstrengend es manchmal ist, das nach außen erklären oder sogar verteidigen zu müssen.
Dr. Ulla Becker spricht sehr berührend über eine Liebe, die 35 Jahre im Verborgenen bleiben musste.

Ingrid und Walter Gläßer haben nach 42 Ehejahren gemeinsam etwas gemacht, bei dem ich immer noch denke: Warum macht man so etwas überhaupt? Sie haben bei der "World’s Toughest Row Atlantic" in einem Ruderboot (1,50 m breit und ca. 7,11 m lang) den Atlantik überquert. 59 Tage auf See. Zu zweit. In einem Boot. 

Und Dr. Mathias Jung, der unsere Gespräche als Paartherapeut und Philosoph mit seinen fachlichen Gedanken begleitet und bereichert hat.

Bei mir ging es um ein Thema, über das nach einer Krebsdiagnose viel zu selten gesprochen wird, die Intimität. Denn auch hier gilt: Wir können nicht einfach wieder da anfangen, wo wir aufgehört haben.

„Komm mit ins Bett, Schatz“, das klingt so leicht. So vertraut. So selbstverständlich. Aber nach einer schweren Erkrankung kann genau dieser Satz echten Stress verursachen.
Da steht sich dann nicht nur ein Paar gegenüber, sondern auch eine große Sprachlosigkeit, mit Unsicherheiten und unausgesprochene Annahmen und Erwartungen. Manche fragen sich: Sind wir eigentlich noch die, die wir vorher waren? Passt das noch?

Wie mein Mann und ich das erlebt und gelöst haben, erzähle ich in dieser Sendung.
🎤„Wir sind alle immer sehr gut in unseren Rollen. 🎤„Wir sind alle immer sehr gut in unseren Rollen. Aber was ist mit unseren Träumen?

🎧 Ich war zu Gast im Podcast „Frauen & Krebs: Wir schenken #ZukunftsMut“ von @LebensHeldin!.

Titel: „Leben mit Krebs: Wenn die vielleicht schwierigste Zeit beginnt“.

Mit @Silke Linsenmaier durfte ich über ein Thema sprechen, das mir sehr am Herzen liegt: die verflixte dritte Phase nach der Krebstherapie. Also die Zeit, von der so viele denken: „Jetzt ist doch alles wieder gut.“

Oder was ich häufig hörte: „Nella, Du wirst sehen, du steigst auf wie der Phönix aus der Asche und bist schöner und stärker denn je.“

Tja. Mein Phönix hatte das wohl nicht mitbekommen. Ich war völlig plan-, kraft- und orientierungslos. Erst spät realisierte ich: Ich bin damit nicht allein.

Denn wir können nach einer Krebsdiagnose nicht einfach dort wieder anknüpfen, wo wir mit der Diagnose aufgehört haben.

Der Körper ist anders.
Die Zuversicht muss sich erst wieder sortieren.
Das Vertrauen ins Leben hat Risse bekommen.
Beziehungen verändern sich.
Der Beruf fühlt sich plötzlich nicht mehr passend an.
Und irgendwo dazwischen steht Du. Dich fragend :

Wie finde ich jetzt eigentlich meinen Weg?

Das ist eine enorme Herausforderung. Nicht nur medizinisch. Sondern emotional, beruflich, körperlich, partnerschaftlich und manchmal auch ganz existenziell.

🧡 "Wir sind alle immer sehr gut in unseren Rollen. Aber was ist mit unseren Träumen?“

Diese Diagnose hat mich gezwungen, noch einmal anders hinzuschauen. Mich zu fragen – um mit Viktor E. Frankl zu sprechen: Was will das Leben eigentlich von mir? Wo geht meine Reise hin? Was nehme ich mit? Was darf bleiben? Was kann gehen?

In einem Podcast über all das sprechen zu dürfen, hatte schon etwas davon, wie ich mir das ungefähr vorstelle: Ich möchte zeigen, was alles noch – oder wieder – geht.

Natürlich spreche ich in dieser Episode auch über mein aktuelles Buch „Fliegen mit verklebten Federn – Wie Du nach der Krebstherapie Dein Leben neu entfaltest“. Du bekommst es überall, wo es Bücher gibt – und auch mit Widmung bei mir.

Danke, liebe Silke, danke an das Team von LebensHeldin!,
🫶 Ich weiß noch genau, wie Mia* damals die Diagnos 🫶 Ich weiß noch genau, wie Mia* damals die Diagnose Brustkrebs bekam. Kurz vorher war sie noch bei der Kontrolle gewesen, dann flog sie nach New York – und zwei Wochen später spürte sie einen harten Knubbel in der Brust.
Der Tumor war drei Zentimeter groß. Bösartig. Noch nicht gestreut.
Trotzdem rieten ihr die Ärzte, sich die Brüste abnehmen zu lassen. Sie entschied sich dagegen. Ihr Körper, ihre Entscheidung.

Was mich völlig umhaute, war ihre Begründung:
„Ich bin die Geliebte eines Mannes, Nella. Als Geliebte muss ich voll funktionsfähig sein. Als Ehefrau wäre das vielleicht anders. Ich habe einen unausgesprochenen Vertrag zu erfüllen.“ ich war sprachlos.

Mia war für mich ein Vorbild. Unabhängig. Emanzipiert. Zehn Jahre älter als ich.
Einige Wochen später wurde die Empfehlung der Ärzte fast flehend. Sie blieb dabei. Irgendwann streute der Krebs. Erst in die Knochen. Am Ende hieß es: multiples Organversagen. Als ich sie im Krankenhaus besuchte, lag sie bereits im Koma. Wir konnten uns nicht einmal mehr richtig verabschieden.

🫶 Und dann war da Carla*.
Sie entschied sich gegen ein Medikament in der Brustkrebsnachtherapie. Unter anderem, weil ihre Haare dadurch erst einmal nicht zurückkommen sollten.
Ihr damaliger Freund stand auf lange Haare. Als sie mir das erzählte, hatte sie bereits ein Rezidiv. Und ausgerechnet dieser Mann betrog sie in dieser Zeit mehrfach.

Ich schreibe das nicht, um zu sagen: Wie konntest du nur? Wer bin ich denn, darüber zu urteilen.
Ich weiß, wie schwer Therapien sind. Wie sehr Nebenwirkungen an einem zehren. Und natürlich darf jede Patientin, jeder Patient eigene Entscheidungen treffen.

Doch diese beiden Geschichten lassen mich nicht los. Weil sie zeigen, dass medizinische Entscheidungen manchmal nicht nur medizinisch motiviert sind.
Da geht es um Rollenbilder. Um Abhängigkeiten. Um Angst. Um die Frage, ob der eigene Körper noch genügt, wenn Krankheit und Therapie ihn verändern.
Was bleibt, ist dieser große Schmerz.

*Namen geändert
Bevor er gestrichen wird: Schnell Pflegegrad 1 bea Bevor er gestrichen wird: Schnell Pflegegrad 1 beantragen. Jetzt.

Wir erleben gerade, wie an vielen Stellen Leistungen für Versicherte gekürzt oder infrage gestellt werden. Das geht derzeit ja durch alle Medien.

Ich möchte hier auf eine besonders schmerzhafte mögliche Kürzung aufmerksam machen: die Abschaffung des Pflegegrads 1. Genau deshalb lohnt es sich, ihn sich jetzt einmal genauer anzuschauen.

Denn auch wenn Pflegegrad 1 oft unterschätzt wird, bringt er ganz konkrete Vorteile im Alltag:

✅️ 125 € monatlicher Entlastungsbetrag, zum Beispiel für Haushaltshilfe oder Alltagsbegleitung
✅️ bis zu 4.000 € Zuschuss für Wohnraumanpassungen
✅️ Pflegehilfsmittel im Wert von 40 € monatlich
✅️ Zugang zu Beratung und Unterstützung

❗️ Wichtig:
Du kannst Pflegegrad 1 auch bekommen, wenn Du berufstätig bist.

Es geht nicht darum, ob Du arbeitest, sondern darum, ob Du im Alltag Unterstützung brauchst.

Infrage kommen kann das zum Beispiel bei:
📍 Fatigue - chronischer Erschöpfung.
📍körperlichen Einschränkungen nach einer Krebserkrankung
📍psychischen Belastungen
📍anderen gesundheitlichen Einschränkungen, die den Alltag erschweren

Gerade viele Menschen nach schweren Erkrankungen (Krebs) oder mit chronischen Beschwerden fallen genau in diese Kategorie:
Sie funktionieren nach außen, aber ihr Alltag kostet sie viel Kraft.

Der Antrag ist unkompliziert:

• Anruf bei der Pflegekasse oder Krankenkasse
• Antrag zuschicken lassen
• Danach erfolgt die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst.

📍Vorher gerne von Selbstihilfegruppen oder dem VdK beraten lassen und auch jemanden beim Gutachtertermin dabei haben und das Procedere besprechen.

🙏Mein Punkt ist:
Bevor Leistungen verschwinden, sollten wir sie in Anspruch nehmen.
„Es gibt viele Angebote, die Ihnen zeigen wollen, „Es gibt viele Angebote, die Ihnen zeigen wollen, wie Sie den Krebs – angeblich – mit einem Fingerschnipsen wegbekommen können. Seien Sie bitte sehr vorsichtig.“

Dieser Satz von Frau Professor Hübner ist mir nach meinem Besuch bei der Krebsgesellschaft NRW besonders hängen geblieben.

Jutta Hübner ist Professorin für Integrative Onkologie am Universitätsklinikum Jena und steht seit Jahren für etwas, das ich enorm wichtig finde: die klare, evidenzbasierte Unterscheidung zwischen sinnvoller komplementärer Begleitung und gefährlicher Alternativmedizin.

Der Austausch nach ihrem Vortrag und die vielen Fragen zu Misteltherapie und Co. haben einmal mehr gezeigt, wie groß der Bedarf an guter Aufklärung in diesem Bereich ist.

Für mich war der Tag in Düsseldorf aber noch aus einem zweiten Grund besonders schön:

Ich war dort, um mich endlich intensiver mit der @krebsgesellschaft_nrw auszutauschen und zu vernetzen. Danke für die Einladung, den warmen Empfang und die vielen guten Gespräche. Ein großes Dankeschön an das gesamte Team um Heike Heymann-Pfeiffer, besonders an Dinah Oelschläger, Judith Matzke und Heike Greven.

Sehr berührt hat mich außerdem eine Begegnung noch vor dem Vortrag. Eine Frau mit grün gefärbten Haaren sprach mich an und erzählte mir, dass sie meinen ersten Ratgeber gelesen, weiterempfohlen und schon mehrfach verschenkt hat. 

Und sie sagte etwas, das mich sehr gefreut hat: dass sie es so wichtig findet, dass ich in meinem zweiten Buch auch das Miteinander, die Angehörigen und das Thema Freundschaften stärker in den Blick nehme. Genau diese Dinge kommen oft viel zu kurz.

Es war ein langer, voller und sehr besonderer Tag. Danke dafür. 🙏🧡

 
@fsh_nrw
@stiftung.perspektiven.krebs
„Wenn die Krankheit vorbei ist, aber die Daten ble „Wenn die Krankheit vorbei ist, aber die Daten bleiben“

🎤 Ich war zu Gast im Digital-Health-Podcast von heise online. Und ich freue mich aus zwei Gründen darüber:

📍Zum einen, weil dieser Kontakt über meine Posts zu dem Thema entstanden ist. 
Ich habe immer wieder über das Recht auf Vergessenwerden gesprochen, über die Lebensrealität von Krebsüberleben- den, über das, was nach der medizinischen „Entwarnung" eben noch lange kein Happy End bedeutet und über die fehlende gesetzliche Regelung in Deutschland, die es in anderen Ländern der EU schon lange gibt.

📍Zum anderen freue ich mich, weil dieses Thema endlich dorthin rückt, wo es hingehört nämlich in die Öffentlichkeit. Denn das Problem ist nicht nur die Krankheit. Das Problem ist oft das, was danach (kleben) bleibt und zwar in Akten, Datenbanken, Risikomodellen und Vorurteilen.

📢 Wir haben den Krebs überstanden. Wir haben Therapien hinter uns gebracht, Ängste, Kontrolltermine, Rückschläge, Narben, Unsicherheiten. Und trotzdem endet die Geschichte für viele von uns nicht mit einem echten Neuanfang. Stattdessen beginnen oft die nächsten Hürden: Versicherungen, Kredite, Verbeamtung, Adoption. Also bei dem, was zu einem "normalen" Leben gehören sollte.

📢 In der zweiten Folge von Digital Health beschreiben wir diese systematische Benachteiligung und sprechen über die dahinterliegende DISKRIMINIERUNG.

📢 Wer eine Krebserkrankung überlebt hat, darf nicht lebenslang behandelt werden, als sei er oder sie eine Art Sonderrisiko. Nach der Heilung muss das Leben weitergehen dürfen – nicht die nächste Prüfung und Stigmatisierung beginnen. 

📢 Genau so formuliert es auch die PETITION von Rebecca Burggraf und Tobias Burggraf auf die wir in diesem Zusammenhang verweisen und die dringend weitere Unterstützer:innen braucht. Zur Petition 👇 @recht_auf_vergessen 

‼️ Die Forderung: Krebserkrankungen sollen nach fünf Jahren ohne Rückfall nicht mehr abgefragt oder gegen Betroffene verwendet werden.

🙏 Danke an Marie-Claire Koch und an das Team von heise online Digital Health für die Einladung:
https://www.heise.de/hintergrund/Digital-Health-Podcast-Wenn-die-Krank
DIE PERFEKTE OSTERIDEE FÜR DICH 🌷Falls Du noch ei DIE PERFEKTE OSTERIDEE FÜR DICH

🌷Falls Du noch ein Ostergeschenk suchst, das mehr ist als eine süße Kleinigkeit: Ich hätte da eine wirklich gute Idee für Dich.

🌷Mein Buch Fliegen mit verklebten Federn. Wie Du nach der Krebstherapie Dein Leben neu entfaltest.
Und das Tolle ist: Das gibt es jetzt auch als E-Book.

🌷Das Buch ist für Menschen geschrieben, die nach der Krebstherapie merken, dass nicht alles wieder gut ist. Sie einfach dort weitermachen könne, wo sie vor der Diagnose aufgehört haben.

🌷Von außen sieht vieles wieder "normal" aus, Die Haare sind wieder zurück, der Teint ist frisch, aber innen fühlt sich das ganz anders an. Genau um diese Zeit geht es in meinem Buch.

🌷Auf 242 Seiten schreibe ich über das Leben nach der Therapie, über meine Erfahrungen, über das, was in dieser Phase helfen kann, und über vieles, worüber viel zu selten gesprochen wird.

🌷Denn die meisten denken, sie wären mit all diesen Problemen alleine, sie wären die einzigen, die sich fühlen wie ein Vogel, der aus dem Nest geschubst wurde. Das Federkleid völlig verklebt. Das ist nicht so.

🐇 Die Paperback-Ausgabe kostet 24,95 Euro und ist in der Buchhandlung oder online erhältlich. Und wenn Du magst, auch direkt bei mir mit persönlicher Widmung. Gerade zu Ostern finde ich das besonders schön.

🐇 Schreib mir dafür einfach eine E-Mail an schreibnella@zellenkarussell.de mit dem Betreff Widmung.

Wenn das Buch noch rechtzeitig zu Ostern ankommen soll, brauche ich Deine Nachricht bis spätestens 30. März.

🐇 Das E-Book kostet übrigens 14,99 Euro und ist ab sofort erhältlich.

Unter www.zellenkarussell,.de 
gibt es noch mehr Informationen zum Buch und den Inhalten. Oder Du schaust mal in meine Bio.

Alles Liebe
Nella 
🧡🐇🧡🐇🧡🐇

@sabrina_fatiguecoach @martinakahlert.de  @breathq.academy  @yogaundkrebs
Fast 6 Wochen nach der Veröffentlichung von „Flieg Fast 6 Wochen nach der Veröffentlichung von „Fliegen mit verklebten Federn“, bin ich ehrlich gesagt ziemlich berührt, welche Rückmeldungen ich bis jetzt erhalten habe. Zum Beispiel:

🧡 @anettkaczmarek – Krebsbloggerin, psychoonkologische Begleiterin und Mitglied bei FSH Frauenselbsthilfe Krebs
„Guten Abend. Ich bin im Buch bei Seite 18. Du sitzt gerade mit der Nummer im Wartebereich der Ambulanz und erzählst deine Geschichte. Schon auf den ersten Seiten habe ich mich wiedererkannt und die vielen Frauen, die mir bei meiner Arbeit begegnen. Ich bin noch nicht mal zu einem Viertel durch und würde es jetzt schon weiterempfehlen.“

🧡 Nicole Godfrey – Cancer Survivorin und Testleserin
„Dieses mutmachende und tolle Buch ist ein unverzichtbarer Ratgeber für alle Patient:innen und Angehörigen nach der Therapie. Ich durfte es „probelesen“ und kann es kaum abwarten, bis ich es kaufen und verschenken kann. Es bietet so viele Informationen und Ratschläge, verständlich erklärte medizinische Tipps, Links und alles, was man sich wünscht. Ich wünschte, es hätte das schon vor ein paar Jahren für mich gegeben. Nella vermittelt authentisch und einfühlsam, wie man sich nach der Therapie fühlt, und nimmt jede:n von uns mit auf die ‚Reise‘.“

🧡 Prof. Dr. Antonio Pezzutto, Emeritus, Charité Campus Benjamin Franklin
„Das Buch sollten nicht nur Krebskranke und ihre Begleiter lesen, auch für andere (in Kliniken, Arztpraxen usw.) wäre es eine Bereicherung und eine Quelle sinnvoller Hinweise. Es ist voller kleiner großer Klugheiten, letztendlich geht es um Leben, Lebenswillen, Ängste, Hoffnung, eigenen Widerstand und Kräftefindung („Resilienz“), Widerstände in der Umgebung, glücklich sein (glücklich werden), Dankbarkeit und vieles andere. ....“

🧡 Margarete Schwind von Schwindkommunikation GbR
„Wie ein langes, entspanntes Gespräch mit einer einfühlsamen und belesenen Freundin: Nella schildert, wie es ist, wenn angeblich alles überstanden ist, und erzählt, was dennoch blühen kann und wie man damit umgeht. Sie macht Mut, Erwartungen und Zwänge zu ignorieren, das Gefieder zu putzen und die eigene Flugroute zu finden.“

Glückliche Grüße
Nella 🧡🧡🧡
Mehr dazu www.zellenkarussell.de
Nächste Lesung? Dann reden wir auch über Liebe, Se Nächste Lesung? Dann reden wir auch über Liebe, Sex & Libido.

Vor einer Woche hatte ich meine ERSTE LESUNG aus FLIEGEN MIT VERKLEBTEN FEDEEN. Und was soll ich sagen: Es war einfach großartig.

@yeswecan_cer hatte eingeladen. Eine herrliche Premiere für uns alle. Der Raum war pickepacke voll. Diese Stimmung, die man sich als Autorin nur wünschen kann: gespannte Zuhörende, ehrliche Fragen, angeregter Austausch. Menschen, die ihre Erfahrungen teilen, ohne dass es schwer oder zu verkopft wird.

Und dann saß da auch noch „mein“ Onkologe im Publikum und blieb tatsächlich bis zum Schluss. Das hat mich wirklich sehr gefreut.

Ich hatte zwei Themen vorbereitet, die sofort emotional andocken:
1) Freundschaft – was bleibt, was verändert sich, was bricht weg?
2) Job – wie & wann geht „zurück“, wenn sich noch längst nicht alles passend anfühlt?

Nicht ohne Grund stehen beide im Kapitel „Das große Loslassen“.

Und natürlich kam dieser Satz, den so viele kennen:
„Jetzt ist doch alles wieder gut.“
Im Raum gab’s heftiges Kopfnicken. Für mich ist das kein Trostsatz – eher die elegante Art, das Thema abhaken zu wollen. Oder wie es eine Ex-Freundin mal sagte:
„Das muss jetzt aber auch mal wieder gut sein, das mit deinem Krebs.“

Beim Thema Arbeit wurde es dann richtig lebhaft. Und es passte perfekt, dass sich Jan Schiller von yeswecan!cer einklinkte und „YES! at work“ vorstellte: ein Programm, in dem Menschen mit Krebserfahrung dafür qualifiziert werden sollen, in Unternehmen mehr Verständnis für die Situationen und Bedürfnisse nach einer Diagnose zu schaffen (Fokus: Führungskräfte & HR, inklusive Zertifizierung in Vorbereitung).

Eine Reaktion aus dem Publikum hat’s auf den Punkt gebracht:
„Das könnte für mich ein neuer Job im alten Unternehmen sein.“
Genau so!

Danach haben wir noch lange weitergeredet, Erfahrungen geteilt, Kontakte geknüpft. Kurzum: ein rundum gelungener Leseabend. Danke dafür 🙏🫶

Und ja: Bei der nächsten Lesung kommt ein Thema ganz sicher auch dran:
Liebe, Sex & Libido 😄
Das war ein großer Wunsch aus dem Publikum – und ich hab’s schmunzelnd notiert.

👉 Wenn du bei einer nächsten Lesung dabei sein willst: Schreib mir einfach „LESUNG“ in die Kommentare.
„Wir waren gefühlt schon mal weiter. Im Moment gla „Wir waren gefühlt schon mal weiter. Im Moment glauben wir, alles im Handy zu finden. Jedes Gespräch mit einem Chatbot simuliert Nähe. Und die Menschen werden einsamer, hilfloser und schlechter informiert.“

So begann die Keynote von @eckart_von_hirschausen auf dem Deutschen Krebskongress #DKK2026: „Krebs? Wie Reden hilft!“

Reden ist kein „nice to have“ – es ist ein wesentlicher Teil der Therapie.
Wenn Kommunikation schlecht läuft, wird’s schnell teuer – emotional, medizinisch, gesellschaftlich.

Was bei mir hängen geblieben ist:
💡 Echte Partnerschaften zwischen Patient:innen und Behandelnden sind kein Wohlfühlkonzept, sondern Voraussetzung für gute Versorgung.

💡 Angst ernst nehmen, aber nicht zum Kompass unserer Handlungen machen: Gerade in Krisen sind wir anfälliger für einfache Antworten. Das ist gefährlich.

💡 Fake News in der Krebsmedizin sind kein Randthema. Sie treffen Menschen genau dann, wenn sie maximal verletzlich sind.

💡 Gesundheitskompetenz & KI: KI kann helfen (z. B. beim Strukturieren von Informationen) – gleichzeitig wachsen Risiken durch Deepfakes und „zu schön, um wahr zu sein“-Versprechen. Rund 60 % aller Patient:innen können medizinische Informationen nicht richtig einordnen.

💡 Ganz praktisch: Gute Fragen retten Zeit, Nerven – manchmal sogar Leben.

Mich interessiert: Stimmst du Hirschhausen zu?
Gerade was sein Intro betrifft: 
Gibt es vielleicht bald eine Renaissance des Analogen? (@ingavondenbergen, @drsvenjungmann ??)

Mein Fazit:
Wir reden so oft über Innovation. Aber manchmal beginnt Innovation ganz banal mit: zuhören, nachfragen, verständlich sprechen, Entscheidungen gemeinsam tragen.

🙌 Was mich auf dem DKK besonders getragen hat: die Gemeinschaft der NGOs.

Ich habe schon lange nicht mehr so viele Umarmungen bekommen wie in diesen vier Tagen in Berlin. Es heißt ja, dass dich zwölf Umarmungen am Tag innerlich wachsen lassen. Diese Zahl habe ich locker erreicht.

Danke an euch alle – big hugs!
🧡🧡🧡

@opitz_in @claudiascancerchallange @Dominik.rettig @marion_regnery @Yogaundkrebs @dr.sehouli @drmartinapreisler @obispo5569 @yeswecan_cer @cweissenberger @iamcarstenwitte @pipapoppins @zugohh
Zwei Einladungen für dich. 🫶 Triff mich morgen (2 Zwei Einladungen für dich.

🫶 Triff mich morgen (21.02.2026) am Krebsaktionstag auf dem Deutschen Krebskongress in Berlin. – Die Teilnahme ist kostenlos –

Du bist herzlich eingeladen, mit mir am Stand von Yes!wecancer über mein neues Erfahrungs- und Strategiebuch zu sprechen und über deine Erfahrungen mit der Zeit nach der Krebstherapie – der "verflixten dritten Phase" auszutauschen.

„Fliegen mit verklebten Federn. Wie Du nach der Krebsdiagnose Dein Leben neu entfaltest“, das am 4. Februar 2026 erschienen ist, füllt eine überfällige
Lücke zwischen Therapie und Heilungsprozess.

Außerdem ist der Krebsaktionstag für Patient:innen ein wichtiger Anlaufpunkt: Es gibt viele Vorträge und Panels rund um das Thema Cancer Survivorship und zahlreiche Selbsthilfegruppen vor Ort, die dir bei ganz konkreten Fragen zu deiner Diagnose weiterhelfen können. Eine tolle Gelegenheit für Austausch und Information auf verschiedensten Ebenen.

👍 Besonders spannend finde ich den Studienfinder, über den du einen guten Überblick über aktuelle Studien bekommst. Bei Mamazone kannst du dich über dieses neue Projekt informieren und dir erklären lassen, worauf du bei deiner eigenen Recherche achten solltest.

Ich werde mir das heute auf jeden Fall noch genauer anschauen. Hier der Link zum Projekt: https://lnkd.in/d-pRgbUj

🫶 Und hier kommt die zweite Einladung:
Außerdem möchte ich alle, die in Berlin sind, sehr herzlich zu meiner Lesung am 26. Februar bei @yeswecan_cer einladen:
📍 Olivaer Platz 7,
10707 Berlin
🕕 18:00 Uhr

Anmeldungen
bitte bis zum 23.02.2026 bei Diana Grzelińska
dianacecylia.grzelinska@yeswecan-cer.com – Betreff: „Lesung“
(First come, first serve)

Auch darüber können wir gerne vor Ort sprechen. 😊

Wir sehen uns in Berlin.
Deine Nella
🧡🧡🧡
“Ständig frage ich mich, ob nach meiner Krebs-Diag “Ständig frage ich mich, ob nach meiner Krebs-Diagnose das Gefühl von Leichtigkeit jemals zurückkommt.”

Ich kenne diese Frage. Und ich kenne dieses beklemmende Gefühl im Bauch dazu.

Am Anfang hätte ich gesagt: Nein. Keine Chance. Die Leichtigkeit ist futsch und kommt nie wieder. Weil dein System nach der Therapie nicht einfach „abschaltet“. Es bleibt auf Alarm.

Eine Sirene irgendwo in der Stadt? Zack, Kopfkino.
Ein Hauch von Desinfektionsmittel? Bäm – da ist er wieder, der Klinikflur.
Und bei jedem klitzekleinen Körperzeichen denkst du sofort: „Oh Gott, ist da wieder was?“

🔆 Und dann – ganz langsam – passiert etwas.
Du lernst, Situationen und Signale besser einzuordnen. Dich nicht jedes Mal komplett von der Angst mitreißen zu lassen.

🔆 Mein Trick, wenn’s kippt: Atmung gezielt einsetzen.
Wenn ich merke, ich rutsche in dieses hektische Hyperventilieren, dann stoppe ich kurz.
Ich atme bewusst tief ein – und länger aus.

🔆 Und dann mache ich innerlich einen Mini-Check-up:
Was spricht dafür, dass es gerade gefährlich ist?
Was spricht dagegen?
Was hat der Arzt gesagt?
Und was wäre jetzt der nächste sinnvolle Schritt – Termin machen, Mail schreiben, abklären. Punkt.

Die Leichtigkeit ist nach Krebs erstmal auf Tauchstation. Ja, auch länger.
Aber: Sie zeigt sich wieder. Erst nur kurz. Und ab und zu.
Und irgendwann werden die Abstände zwischen „Alarm“ und „easy going“ größer.
Die Daueranspannung lässt nach.

🙌 Und noch etwas.  Wir gewinnen etwas: Tiefe. Wir nehmen mehr wahr.
Und weil wir älter, wacher, erfahrener geworden sind, haben leichte Momente plötzlich einen unschätzbaren Wert. Einen, den wir – ich behaupte das jetzt ganz frech – früher oft gar nicht erkannt hätten.

🧡 Wie siehst du das? 
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