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Artikel in JOURNAL ONKOLOGIE – 25. März 2025

Informierte Patient:innen werden besser behandelt – von Nella Rausch

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Neuerscheinung 4.2.2026 – Nach der Krebstherapie ist nicht alles wieder gut.


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✍️Autorin 🎤Speakerin 🎧Podcasterin ✍️Bloggerin
🧡Der informierte Patient wird besser behandelt.
👇Meine Krebs Ratgeber – Bookbirthday 4.2.2026👇

„Wenn die Krankheit vorbei ist, aber die Daten ble „Wenn die Krankheit vorbei ist, aber die Daten bleiben“

🎤 Ich war zu Gast im Digital-Health-Podcast von heise online. Und ich freue mich aus zwei Gründen darüber:

📍Zum einen, weil dieser Kontakt über meine Posts zu dem Thema entstanden ist. 
Ich habe immer wieder über das Recht auf Vergessenwerden gesprochen, über die Lebensrealität von Krebsüberleben- den, über das, was nach der medizinischen „Entwarnung" eben noch lange kein Happy End bedeutet und über die fehlende gesetzliche Regelung in Deutschland, die es in anderen Ländern der EU schon lange gibt.

📍Zum anderen freue ich mich, weil dieses Thema endlich dorthin rückt, wo es hingehört nämlich in die Öffentlichkeit. Denn das Problem ist nicht nur die Krankheit. Das Problem ist oft das, was danach (kleben) bleibt und zwar in Akten, Datenbanken, Risikomodellen und Vorurteilen.

📢 Wir haben den Krebs überstanden. Wir haben Therapien hinter uns gebracht, Ängste, Kontrolltermine, Rückschläge, Narben, Unsicherheiten. Und trotzdem endet die Geschichte für viele von uns nicht mit einem echten Neuanfang. Stattdessen beginnen oft die nächsten Hürden: Versicherungen, Kredite, Verbeamtung, Adoption. Also bei dem, was zu einem "normalen" Leben gehören sollte.

📢 In der zweiten Folge von Digital Health beschreiben wir diese systematische Benachteiligung und sprechen über die dahinterliegende DISKRIMINIERUNG.

📢 Wer eine Krebserkrankung überlebt hat, darf nicht lebenslang behandelt werden, als sei er oder sie eine Art Sonderrisiko. Nach der Heilung muss das Leben weitergehen dürfen – nicht die nächste Prüfung und Stigmatisierung beginnen. 

📢 Genau so formuliert es auch die PETITION von Rebecca Burggraf und Tobias Burggraf auf die wir in diesem Zusammenhang verweisen und die dringend weitere Unterstützer:innen braucht. Zur Petition 👇 @recht_auf_vergessen 

‼️ Die Forderung: Krebserkrankungen sollen nach fünf Jahren ohne Rückfall nicht mehr abgefragt oder gegen Betroffene verwendet werden.

🙏 Danke an Marie-Claire Koch und an das Team von heise online Digital Health für die Einladung:
https://www.heise.de/hintergrund/Digital-Health-Podcast-Wenn-die-Krank
DIE PERFEKTE OSTERIDEE FÜR DICH 🌷Falls Du noch ei DIE PERFEKTE OSTERIDEE FÜR DICH

🌷Falls Du noch ein Ostergeschenk suchst, das mehr ist als eine süße Kleinigkeit: Ich hätte da eine wirklich gute Idee für Dich.

🌷Mein Buch Fliegen mit verklebten Federn. Wie Du nach der Krebstherapie Dein Leben neu entfaltest.
Und das Tolle ist: Das gibt es jetzt auch als E-Book.

🌷Das Buch ist für Menschen geschrieben, die nach der Krebstherapie merken, dass nicht alles wieder gut ist. Sie einfach dort weitermachen könne, wo sie vor der Diagnose aufgehört haben.

🌷Von außen sieht vieles wieder "normal" aus, Die Haare sind wieder zurück, der Teint ist frisch, aber innen fühlt sich das ganz anders an. Genau um diese Zeit geht es in meinem Buch.

🌷Auf 242 Seiten schreibe ich über das Leben nach der Therapie, über meine Erfahrungen, über das, was in dieser Phase helfen kann, und über vieles, worüber viel zu selten gesprochen wird.

🌷Denn die meisten denken, sie wären mit all diesen Problemen alleine, sie wären die einzigen, die sich fühlen wie ein Vogel, der aus dem Nest geschubst wurde. Das Federkleid völlig verklebt. Das ist nicht so.

🐇 Die Paperback-Ausgabe kostet 24,95 Euro und ist in der Buchhandlung oder online erhältlich. Und wenn Du magst, auch direkt bei mir mit persönlicher Widmung. Gerade zu Ostern finde ich das besonders schön.

🐇 Schreib mir dafür einfach eine E-Mail an schreibnella@zellenkarussell.de mit dem Betreff Widmung.

Wenn das Buch noch rechtzeitig zu Ostern ankommen soll, brauche ich Deine Nachricht bis spätestens 30. März.

🐇 Das E-Book kostet übrigens 14,99 Euro und ist ab sofort erhältlich.

Unter www.zellenkarussell,.de 
gibt es noch mehr Informationen zum Buch und den Inhalten. Oder Du schaust mal in meine Bio.

Alles Liebe
Nella 
🧡🐇🧡🐇🧡🐇

@sabrina_fatiguecoach @martinakahlert.de  @breathq.academy  @yogaundkrebs
Fast 6 Wochen nach der Veröffentlichung von „Flieg Fast 6 Wochen nach der Veröffentlichung von „Fliegen mit verklebten Federn“, bin ich ehrlich gesagt ziemlich berührt, welche Rückmeldungen ich bis jetzt erhalten habe. Zum Beispiel:

🧡 @anettkaczmarek – Krebsbloggerin, psychoonkologische Begleiterin und Mitglied bei FSH Frauenselbsthilfe Krebs
„Guten Abend. Ich bin im Buch bei Seite 18. Du sitzt gerade mit der Nummer im Wartebereich der Ambulanz und erzählst deine Geschichte. Schon auf den ersten Seiten habe ich mich wiedererkannt und die vielen Frauen, die mir bei meiner Arbeit begegnen. Ich bin noch nicht mal zu einem Viertel durch und würde es jetzt schon weiterempfehlen.“

🧡 Nicole Godfrey – Cancer Survivorin und Testleserin
„Dieses mutmachende und tolle Buch ist ein unverzichtbarer Ratgeber für alle Patient:innen und Angehörigen nach der Therapie. Ich durfte es „probelesen“ und kann es kaum abwarten, bis ich es kaufen und verschenken kann. Es bietet so viele Informationen und Ratschläge, verständlich erklärte medizinische Tipps, Links und alles, was man sich wünscht. Ich wünschte, es hätte das schon vor ein paar Jahren für mich gegeben. Nella vermittelt authentisch und einfühlsam, wie man sich nach der Therapie fühlt, und nimmt jede:n von uns mit auf die ‚Reise‘.“

🧡 Prof. Dr. Antonio Pezzutto, Emeritus, Charité Campus Benjamin Franklin
„Das Buch sollten nicht nur Krebskranke und ihre Begleiter lesen, auch für andere (in Kliniken, Arztpraxen usw.) wäre es eine Bereicherung und eine Quelle sinnvoller Hinweise. Es ist voller kleiner großer Klugheiten, letztendlich geht es um Leben, Lebenswillen, Ängste, Hoffnung, eigenen Widerstand und Kräftefindung („Resilienz“), Widerstände in der Umgebung, glücklich sein (glücklich werden), Dankbarkeit und vieles andere. ....“

🧡 Margarete Schwind von Schwindkommunikation GbR
„Wie ein langes, entspanntes Gespräch mit einer einfühlsamen und belesenen Freundin: Nella schildert, wie es ist, wenn angeblich alles überstanden ist, und erzählt, was dennoch blühen kann und wie man damit umgeht. Sie macht Mut, Erwartungen und Zwänge zu ignorieren, das Gefieder zu putzen und die eigene Flugroute zu finden.“

Glückliche Grüße
Nella 🧡🧡🧡
Mehr dazu www.zellenkarussell.de
Nächste Lesung? Dann reden wir auch über Liebe, Se Nächste Lesung? Dann reden wir auch über Liebe, Sex & Libido.

Vor einer Woche hatte ich meine ERSTE LESUNG aus FLIEGEN MIT VERKLEBTEN FEDEEN. Und was soll ich sagen: Es war einfach großartig.

@yeswecan_cer hatte eingeladen. Eine herrliche Premiere für uns alle. Der Raum war pickepacke voll. Diese Stimmung, die man sich als Autorin nur wünschen kann: gespannte Zuhörende, ehrliche Fragen, angeregter Austausch. Menschen, die ihre Erfahrungen teilen, ohne dass es schwer oder zu verkopft wird.

Und dann saß da auch noch „mein“ Onkologe im Publikum und blieb tatsächlich bis zum Schluss. Das hat mich wirklich sehr gefreut.

Ich hatte zwei Themen vorbereitet, die sofort emotional andocken:
1) Freundschaft – was bleibt, was verändert sich, was bricht weg?
2) Job – wie & wann geht „zurück“, wenn sich noch längst nicht alles passend anfühlt?

Nicht ohne Grund stehen beide im Kapitel „Das große Loslassen“.

Und natürlich kam dieser Satz, den so viele kennen:
„Jetzt ist doch alles wieder gut.“
Im Raum gab’s heftiges Kopfnicken. Für mich ist das kein Trostsatz – eher die elegante Art, das Thema abhaken zu wollen. Oder wie es eine Ex-Freundin mal sagte:
„Das muss jetzt aber auch mal wieder gut sein, das mit deinem Krebs.“

Beim Thema Arbeit wurde es dann richtig lebhaft. Und es passte perfekt, dass sich Jan Schiller von yeswecan!cer einklinkte und „YES! at work“ vorstellte: ein Programm, in dem Menschen mit Krebserfahrung dafür qualifiziert werden sollen, in Unternehmen mehr Verständnis für die Situationen und Bedürfnisse nach einer Diagnose zu schaffen (Fokus: Führungskräfte & HR, inklusive Zertifizierung in Vorbereitung).

Eine Reaktion aus dem Publikum hat’s auf den Punkt gebracht:
„Das könnte für mich ein neuer Job im alten Unternehmen sein.“
Genau so!

Danach haben wir noch lange weitergeredet, Erfahrungen geteilt, Kontakte geknüpft. Kurzum: ein rundum gelungener Leseabend. Danke dafür 🙏🫶

Und ja: Bei der nächsten Lesung kommt ein Thema ganz sicher auch dran:
Liebe, Sex & Libido 😄
Das war ein großer Wunsch aus dem Publikum – und ich hab’s schmunzelnd notiert.

👉 Wenn du bei einer nächsten Lesung dabei sein willst: Schreib mir einfach „LESUNG“ in die Kommentare.
„Wir waren gefühlt schon mal weiter. Im Moment gla „Wir waren gefühlt schon mal weiter. Im Moment glauben wir, alles im Handy zu finden. Jedes Gespräch mit einem Chatbot simuliert Nähe. Und die Menschen werden einsamer, hilfloser und schlechter informiert.“

So begann die Keynote von @eckart_von_hirschausen auf dem Deutschen Krebskongress #DKK2026: „Krebs? Wie Reden hilft!“

Reden ist kein „nice to have“ – es ist ein wesentlicher Teil der Therapie.
Wenn Kommunikation schlecht läuft, wird’s schnell teuer – emotional, medizinisch, gesellschaftlich.

Was bei mir hängen geblieben ist:
💡 Echte Partnerschaften zwischen Patient:innen und Behandelnden sind kein Wohlfühlkonzept, sondern Voraussetzung für gute Versorgung.

💡 Angst ernst nehmen, aber nicht zum Kompass unserer Handlungen machen: Gerade in Krisen sind wir anfälliger für einfache Antworten. Das ist gefährlich.

💡 Fake News in der Krebsmedizin sind kein Randthema. Sie treffen Menschen genau dann, wenn sie maximal verletzlich sind.

💡 Gesundheitskompetenz & KI: KI kann helfen (z. B. beim Strukturieren von Informationen) – gleichzeitig wachsen Risiken durch Deepfakes und „zu schön, um wahr zu sein“-Versprechen. Rund 60 % aller Patient:innen können medizinische Informationen nicht richtig einordnen.

💡 Ganz praktisch: Gute Fragen retten Zeit, Nerven – manchmal sogar Leben.

Mich interessiert: Stimmst du Hirschhausen zu?
Gerade was sein Intro betrifft: 
Gibt es vielleicht bald eine Renaissance des Analogen? (@ingavondenbergen, @drsvenjungmann ??)

Mein Fazit:
Wir reden so oft über Innovation. Aber manchmal beginnt Innovation ganz banal mit: zuhören, nachfragen, verständlich sprechen, Entscheidungen gemeinsam tragen.

🙌 Was mich auf dem DKK besonders getragen hat: die Gemeinschaft der NGOs.

Ich habe schon lange nicht mehr so viele Umarmungen bekommen wie in diesen vier Tagen in Berlin. Es heißt ja, dass dich zwölf Umarmungen am Tag innerlich wachsen lassen. Diese Zahl habe ich locker erreicht.

Danke an euch alle – big hugs!
🧡🧡🧡

@opitz_in @claudiascancerchallange @Dominik.rettig @marion_regnery @Yogaundkrebs @dr.sehouli @drmartinapreisler @obispo5569 @yeswecan_cer @cweissenberger @iamcarstenwitte @pipapoppins @zugohh
Zwei Einladungen für dich. 🫶 Triff mich morgen (2 Zwei Einladungen für dich.

🫶 Triff mich morgen (21.02.2026) am Krebsaktionstag auf dem Deutschen Krebskongress in Berlin. – Die Teilnahme ist kostenlos –

Du bist herzlich eingeladen, mit mir am Stand von Yes!wecancer über mein neues Erfahrungs- und Strategiebuch zu sprechen und über deine Erfahrungen mit der Zeit nach der Krebstherapie – der "verflixten dritten Phase" auszutauschen.

„Fliegen mit verklebten Federn. Wie Du nach der Krebsdiagnose Dein Leben neu entfaltest“, das am 4. Februar 2026 erschienen ist, füllt eine überfällige
Lücke zwischen Therapie und Heilungsprozess.

Außerdem ist der Krebsaktionstag für Patient:innen ein wichtiger Anlaufpunkt: Es gibt viele Vorträge und Panels rund um das Thema Cancer Survivorship und zahlreiche Selbsthilfegruppen vor Ort, die dir bei ganz konkreten Fragen zu deiner Diagnose weiterhelfen können. Eine tolle Gelegenheit für Austausch und Information auf verschiedensten Ebenen.

👍 Besonders spannend finde ich den Studienfinder, über den du einen guten Überblick über aktuelle Studien bekommst. Bei Mamazone kannst du dich über dieses neue Projekt informieren und dir erklären lassen, worauf du bei deiner eigenen Recherche achten solltest.

Ich werde mir das heute auf jeden Fall noch genauer anschauen. Hier der Link zum Projekt: https://lnkd.in/d-pRgbUj

🫶 Und hier kommt die zweite Einladung:
Außerdem möchte ich alle, die in Berlin sind, sehr herzlich zu meiner Lesung am 26. Februar bei @yeswecan_cer einladen:
📍 Olivaer Platz 7,
10707 Berlin
🕕 18:00 Uhr

Anmeldungen
bitte bis zum 23.02.2026 bei Diana Grzelińska
dianacecylia.grzelinska@yeswecan-cer.com – Betreff: „Lesung“
(First come, first serve)

Auch darüber können wir gerne vor Ort sprechen. 😊

Wir sehen uns in Berlin.
Deine Nella
🧡🧡🧡
“Ständig frage ich mich, ob nach meiner Krebs-Diag “Ständig frage ich mich, ob nach meiner Krebs-Diagnose das Gefühl von Leichtigkeit jemals zurückkommt.”

Ich kenne diese Frage. Und ich kenne dieses beklemmende Gefühl im Bauch dazu.

Am Anfang hätte ich gesagt: Nein. Keine Chance. Die Leichtigkeit ist futsch und kommt nie wieder. Weil dein System nach der Therapie nicht einfach „abschaltet“. Es bleibt auf Alarm.

Eine Sirene irgendwo in der Stadt? Zack, Kopfkino.
Ein Hauch von Desinfektionsmittel? Bäm – da ist er wieder, der Klinikflur.
Und bei jedem klitzekleinen Körperzeichen denkst du sofort: „Oh Gott, ist da wieder was?“

🔆 Und dann – ganz langsam – passiert etwas.
Du lernst, Situationen und Signale besser einzuordnen. Dich nicht jedes Mal komplett von der Angst mitreißen zu lassen.

🔆 Mein Trick, wenn’s kippt: Atmung gezielt einsetzen.
Wenn ich merke, ich rutsche in dieses hektische Hyperventilieren, dann stoppe ich kurz.
Ich atme bewusst tief ein – und länger aus.

🔆 Und dann mache ich innerlich einen Mini-Check-up:
Was spricht dafür, dass es gerade gefährlich ist?
Was spricht dagegen?
Was hat der Arzt gesagt?
Und was wäre jetzt der nächste sinnvolle Schritt – Termin machen, Mail schreiben, abklären. Punkt.

Die Leichtigkeit ist nach Krebs erstmal auf Tauchstation. Ja, auch länger.
Aber: Sie zeigt sich wieder. Erst nur kurz. Und ab und zu.
Und irgendwann werden die Abstände zwischen „Alarm“ und „easy going“ größer.
Die Daueranspannung lässt nach.

🙌 Und noch etwas.  Wir gewinnen etwas: Tiefe. Wir nehmen mehr wahr.
Und weil wir älter, wacher, erfahrener geworden sind, haben leichte Momente plötzlich einen unschätzbaren Wert. Einen, den wir – ich behaupte das jetzt ganz frech – früher oft gar nicht erkannt hätten.

🧡 Wie siehst du das? 
🧡 Wann vergisst du für einen Moment alles um dich herum?
Erst einen Tag alt – und schon in der B.Z. Meine Erst einen Tag alt – und schon in der B.Z. 

Meine Neuerscheinung zum Weltkrebstag

„Fliegen mit verklebten Federn. Wie Du nach der Krebstherapie Dein Leben neu entfaltest“

hat es direkt in die Zeitung geschafft.

Kurz, knapp, auf den Punkt.

Worum es im Buch geht?

🪶 Die innere Neuordnung nach der Krebstherapie – in Familie, Beziehung, Freundschaften, Job und Zukunftsplänen.
🪶 Alte Wünsche, Ideen und Talente tauchen wieder auf.
🪶 Der Blick auf den eigenen Körper, Gesundheit, Gemeinschaft und den Augenblick verändert sich.

Viele Betroffene fühlen sich in dieser Zeit wie Falschfahrer:innen auf der Autobahn – alle anderen scheinen „wieder im normalen Leben“ zu sein, nur sie nicht.

Eine Testleserin schrieb mir:

„Du hast bei allem den Nagel auf den Kopf getroffen und mir aus der Seele geschrieben. Danke für dieses Buch.“

 Die „verflixte dritte Phase“ nach der Therapie wird kaum thematisiert –
aber sie ist prägend für fast alle.
Hier entscheidet sich, wie es weitergeht und was sich ändern darf.

In Fliegen mit verklebten Federn findest du unter anderem:
🧡 strukturierte Reflexionen (Job-Check-up, Beziehungs- und Werteklärung)
🧡 Methoden wie heilsames Schreiben, Routinen, Umgang mit Angst
🧡 Impulse aus der Positiven Psychologie
🧡 Beiträge von Expert:innen zu Bewegung & Fatigue, Ernährung, Yoga, Atmung, Meditation

Ich wünsche mir, dass dieses Buch rüberbrungt:
Du bist nicht allein. Und du darfst darüber sprechen, dass nicht alles wieder gut ist, du vor allem mental durchhängst.

Das Leben nach der Therapie ist einfach anders. 
Das ist wie bei einem Umzug: Da fliegt raus, was nicht mehr in die neue Wohnung passt. 🧡🧡🧡

➡️ Wenn du mehr über das Buch (Inhaltsverzeichnis)  wissen oder es mit Widmung bestellen möchtest: Link in der Bio. 

@sabrina_fatiguecoach
@breathq.academy
@yogaundkrebd
@martinakahlert
@ste.fan.kuebler
@normanrossberg
@nela_liebt_hamburg
@katrin.begolli_my.lymphoma
@aufweissemflur
@silke2855
@susanne.thiem.schreibt
@susanne.seyfel.coaching
@yeswecan_cer
@kurvenkratzer_magazin
@krebsgesellschaft_nrw
 

#
Morgen am 4. Februar ist es so weit. Am Weltkrebst Morgen am 4. Februar ist es so weit.
Am Weltkrebstag ist Bookbirhtday von „Fliegen mit verklebten Federn“

Ich sitze zwischen Kartons, Packpapier und Stiften und kann es selbst kaum fassen: Die ersten Exemplare von „Fliegen mit verklebten Federn – Wie Du nach der Krebstherapie Dein Leben neu entfaltest“sind angekommen.

Ich signiere gerade die Bücher für meine Expertinnen und Experten, für Menschen, die mich durch diese vielen, vielen Monate getragen haben – und für diejenigen, deren Geschichten und Gedanken im Buch mitschwingen.

Dieses Buch ist kein „Alles wird wieder gut“-Märchen, sondern ein Erfahrungs- und Strategiebuch über das Leben danach: über Fatigue, Zweifel, Verluste, neue Grenzen – aber auch über Humor, Hoffnung, Umwege und kleine und große Neuanfänge.

Morgen, am Weltkrebstag, erscheint es offiziell.
Du kannst "Fliegen mit verklebten Federn" dann überall im Buchhandel bestellen.
Umfang: 242 Seiten, Verlag: Selfpublishing (BOD),
ISBN: 9783819293955, Preis: 24,95 € (Paperback)

Mehr Informationen gibt es hier:
https://www.zellenkarussell.de/anmeldung-zum-blick-hinter-die-kulissen/

Ich hoffe sehr, dass es dich stärkt, tröstet, zum Nachdenken bringt – und dir zeigt: Du bist nicht allein in dieser „verflixten dritten Phase“ nach der Krebstherapie.

>>> BOD-Bestell-Link: 
https://buchshop.bod.de/fliegen-mit-verklebten-federn-nella-rausch-9783819293955
Bei Amazon in 2 – 3 Tagen im Sortiment.
"Wir haben eine massive Unterversorgung von Mensch "Wir haben eine massive Unterversorgung von Menschen mit Spätfolgen nach Krebs.“

Das sagt Frau Prof. Judith Gebauer von der Uniklinik Leipzig im aktuellen SPIEGEL HEALTH Interview vom 29.01.2026 (Ausgabe Nr. 6). 

Das hat mich sofort angeknipst.

Da heißt es:
Immer mehr Menschen überleben Krebs. Aber: Viele von uns zahlen Jahre oder Jahrzehnte später einen Preis dafür und zwar körperlich, psychisch und beruflich.

Spätfolgen sind zum Beispiel:
> Herz-Kreislauf-Probleme
> Hormonstörungen, Knochenschäden, Fertilitätsprobleme
> kognitive Einschränkungen, Angst, Depression
> Stress mit Versicherungen, Krediten, Beruf, Absicherung

Das perfide:
Viele dieser Spätfolgen tauchen nicht in den ersten fünf Jahren nach der Therapie auf, sondern viel später (10, 20 oder sogar 30 Jahre danach). Genau dann, wenn die Nachsorge statistisch oft als „erfolgreich abgeschlossen“ gilt.

Ich kenne das auch persönlich:
Mir wurde eine Lungen-Reha abgelehnt, obwohl die Lungenerkrankung eine direkte Folge meiner Stammzelltransplantation ist.
Die Begründung: Die zugrunde liegende (Krebs-)Erkrankung/Behandlung liege „zu weit zurück“. In meinem Fall neun Jahre. Jetzt starte ich einen neuen Anlauf – mit einer anderen Argumentation. Ob es mir gelingt? Ich werde berichten.

Es gibt inzwischen zwar spezialisierte Langzeitnachsorge-Angebote, die reichen aber bei Weitem nicht aus. Vieles läuft über befristete Projekte. Wer Pech hat, wohnt einfach am falschen Ort oder weiß nicht einmal, dass es solche Sprechstunden überhaupt gibt.

Aus meiner Erfahrung als sogenannte Langzeitüberlebende und im Austausch mit Betroffenen sehe ich immer wieder diese drei Punkte:

➡️ Spätfolgen werden bagatellisiert.
„Seien Sie doch froh, dass Sie leben“ ist kein Nachsorgekonzept.
➡️ Strukturen fehlen.
Es braucht lebenslange, strukturierte Langzeitnachsorge mit klaren Plänen, nicht nur gute Vorsätze einzelner Engagierter.
➡️ Information ist Macht.
Wer seine Therapiehistorie kennt und weiß, welche Risiken es gibt, kann gezielter nachfragen und einfordern, was ihm zusteht.

Mein Wunsch:
Wir müssen aufhören, Krebs als eine Art von Akutereignis zu denken und anfangen, Symptome nach Krebs ernst zu nehmen.

Deine Erfahrung?
Dieser Druck, den du nach der Krebstherapie verspü Dieser Druck, den du nach der Krebstherapie verspürst, ist normal.

Eine Ex-Freundin sagte mal zu mir:
„Das muss jetzt aber auch mal gut sein, das mit deinem Krebs.“

Eine andere sagte auf meine Frage, warum sie sich fast fünf Monate nicht gemeldet habe:
„Ach, ich dachte, ich muss mich nicht mehr um dich kümmern.“

ERKENNTNIS
Das fasst sehr gut zusammen, was ich meine, wenn ich sage, dass das private Umfeld Normalität erwartet.

Die Kaskade der Anteilnahme nimmt in Stufen ab. In der „verflixten dritten Phase“ wird kaum noch gefragt, wie es dir geht.
Thema durch. Sache abgeschlossen.

ERKENNTNIS
Und ja, Freundschaften verändern sich.
Das tun sie übrigens sowieso.

Erst war ich traurig über die Trennungen, die Abschiede.
Bis ich begriff: Alles hat seine Zeit, und nichts ist umsonst, nur weil es vorbei ist. Die Erinnerung ist schön. Und das darf sie bleiben.

Außerdem kommen ja auch neue Freundschaften dazu. Immer wieder.

ERKENNTNIS
Nach dem Körper folgt die Seele.
Auch das ist normal. Das hat die Natur so eingerichtet.
Erst funktionieren, dann reflektieren und verarbeiten.

ERKENNTNIS
Gut, wenn du gerade jetzt eine psychoonkologische Begleitung an deiner Seite hast.
Depressive Episoden kommen häufig vor. Manchmal sogar ein Burn-out.

Weil du zu viel auf einmal willst.
Am liebsten gestern.

Du musst dringend deine Bucket-Listen abarbeiten.
Du hast noch mindestens 50 Punkte, die dich in Großbuchstaben anglotzen und dich anschreien: Mach doch endlich!

ERKENNTNIS
Und schließlich die Sache mit dem Job.
Die Finanzen sprechen eindeutig für einen schnellen Wiedereinstieg.
Du merkst aber: Du bist noch nicht so weit.

Meine Einladung an dich:

🧡 Höre auf dich.
Tue das, was dir guttut.

🧡 Höre auf deinen Körper.
Er zeigt dir den Weg.

🧡 Lass los, was dich unglücklich macht und dir Stress bereitet.
Suche neue Wege und neue Verbündete.

🧡 Feiere das Leben.
Die kleinen und die großen Fortschritte.

🧡 Gehe liebevoll mit dir um.
Und sei gnädig mit dir, wenn nicht alles so klappt, wie geplant. 

Wenn du dich hier wiedererkennst,
speichere dir diesen Beitrag ab.

Und schreib mir in die Kommentare:
„verflixte dritte Phase“ 🫶🙏
Wenn du weIßt, was ich meine.
Die Zeit nach der Krebstherapie braucht mehr als g Die Zeit nach der Krebstherapie braucht mehr als gute Ratschläge.

Sie braucht Orientierung. Denn genau die fehlt jetzt oft schmerzlich.

Und sie braucht Menschen, die dich an die Hand nehmen und Möglichkeiten aufzeigen.

Deshalb habe ich mir vier Expertinnen und einen Experten aus den Bereichen Bewegung & Fatigue, Atmung, Ernährung, Yoga & Krebs sowie Transzendentale Meditation an die Seite geholt.

In ausführlichen Interviews und Gesprächen geben sie mir wertvolle Antworten für mein neues Buch

🔆 FLIEGEN MIT VERKLEBTEN FEDERN
Wie Du nach der Krebstherapie Dein Leben neu entfaltest
Ein Erfahrungs- und Strategiebuch
(erscheint am 4. Februar 2026 – Weltkrebstag)

Natürlich geben sie konkrete, alltagstaugliche Tipps und Impulse und erklären, was jeweils dahintersteckt. Allen habe ich die Begeisterung für ihre Tools und Techniken sofort abgenommen.
Kurz: Sie haben mich begeistert.

Jetzt kannst du herausfinden, was am besten zu dir und deinen Bedürfnissen passt. Lies dir gerne ihre Statements durch.

 Hier sind sie:

🧡 Dr. Sabrina Han – Sportwissenschaftlerin und Fatiguecoachin @sabrina_fatiguecoach
🧡 Silke Hartmann – Atemcoachin und Mitgründerin von BreathQ  @breathq.academy
🧡 Martina Kahlert – LebenskräfTigerin, Ernährungscoachin TCM @martinakahlert.de
🧡 Gaby Nele Kammler – Gründerin der Akademie Yoga und Krebs @yogaundkrebs
🧡 Gottfried Vollmer – Meditationscoach und -lehrer, Schauspieler und Schauspielcoach @gottfried_vollmer

 
✍️ Schreib gern in die Kommentare:
Was davon interessiert dich gerade am meisten?

Was hast du schon ausprobiert – und wie baust du es in deinen Alltag ein?

 
#selbstwirksamkeit #Bewegungnachkrebs #breathwork #Fatiguenachkrebs #Ganzheitlichegesundheit
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