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Artikel in JOURNAL ONKOLOGIE – 25. März 2025

Informierte Patient:innen werden besser behandelt – von Nella Rausch

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Neuerscheinung 4.2.2026 – Nach der Krebstherapie ist nicht alles wieder gut.


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✍️Autorin 🎤Speakerin 🎧Podcasterin ✍️Bloggerin
🧡Der informierte Patient wird besser behandelt.
👇Meine Krebs Ratgeber – Bookbirthday 4.2.2026👇

“Ständig frage ich mich, ob nach meiner Krebs-Diag “Ständig frage ich mich, ob nach meiner Krebs-Diagnose das Gefühl von Leichtigkeit jemals zurückkommt.”

Ich kenne diese Frage. Und ich kenne dieses beklemmende Gefühl im Bauch dazu.

Am Anfang hätte ich gesagt: Nein. Keine Chance. Die Leichtigkeit ist futsch und kommt nie wieder. Weil dein System nach der Therapie nicht einfach „abschaltet“. Es bleibt auf Alarm.

Eine Sirene irgendwo in der Stadt? Zack, Kopfkino.
Ein Hauch von Desinfektionsmittel? Bäm – da ist er wieder, der Klinikflur.
Und bei jedem klitzekleinen Körperzeichen denkst du sofort: „Oh Gott, ist da wieder was?“

🔆 Und dann – ganz langsam – passiert etwas.
Du lernst, Situationen und Signale besser einzuordnen. Dich nicht jedes Mal komplett von der Angst mitreißen zu lassen.

🔆 Mein Trick, wenn’s kippt: Atmung gezielt einsetzen.
Wenn ich merke, ich rutsche in dieses hektische Hyperventilieren, dann stoppe ich kurz.
Ich atme bewusst tief ein – und länger aus.

🔆 Und dann mache ich innerlich einen Mini-Check-up:
Was spricht dafür, dass es gerade gefährlich ist?
Was spricht dagegen?
Was hat der Arzt gesagt?
Und was wäre jetzt der nächste sinnvolle Schritt – Termin machen, Mail schreiben, abklären. Punkt.

Die Leichtigkeit ist nach Krebs erstmal auf Tauchstation. Ja, auch länger.
Aber: Sie zeigt sich wieder. Erst nur kurz. Und ab und zu.
Und irgendwann werden die Abstände zwischen „Alarm“ und „easy going“ größer.
Die Daueranspannung lässt nach.

🙌 Und noch etwas.  Wir gewinnen etwas: Tiefe. Wir nehmen mehr wahr.
Und weil wir älter, wacher, erfahrener geworden sind, haben leichte Momente plötzlich einen unschätzbaren Wert. Einen, den wir – ich behaupte das jetzt ganz frech – früher oft gar nicht erkannt hätten.

🧡 Wie siehst du das? 
🧡 Wann vergisst du für einen Moment alles um dich herum?
Erst einen Tag alt – und schon in der B.Z. Meine Erst einen Tag alt – und schon in der B.Z. 

Meine Neuerscheinung zum Weltkrebstag

„Fliegen mit verklebten Federn. Wie Du nach der Krebstherapie Dein Leben neu entfaltest“

hat es direkt in die Zeitung geschafft.

Kurz, knapp, auf den Punkt.

Worum es im Buch geht?

🪶 Die innere Neuordnung nach der Krebstherapie – in Familie, Beziehung, Freundschaften, Job und Zukunftsplänen.
🪶 Alte Wünsche, Ideen und Talente tauchen wieder auf.
🪶 Der Blick auf den eigenen Körper, Gesundheit, Gemeinschaft und den Augenblick verändert sich.

Viele Betroffene fühlen sich in dieser Zeit wie Falschfahrer:innen auf der Autobahn – alle anderen scheinen „wieder im normalen Leben“ zu sein, nur sie nicht.

Eine Testleserin schrieb mir:

„Du hast bei allem den Nagel auf den Kopf getroffen und mir aus der Seele geschrieben. Danke für dieses Buch.“

 Die „verflixte dritte Phase“ nach der Therapie wird kaum thematisiert –
aber sie ist prägend für fast alle.
Hier entscheidet sich, wie es weitergeht und was sich ändern darf.

In Fliegen mit verklebten Federn findest du unter anderem:
🧡 strukturierte Reflexionen (Job-Check-up, Beziehungs- und Werteklärung)
🧡 Methoden wie heilsames Schreiben, Routinen, Umgang mit Angst
🧡 Impulse aus der Positiven Psychologie
🧡 Beiträge von Expert:innen zu Bewegung & Fatigue, Ernährung, Yoga, Atmung, Meditation

Ich wünsche mir, dass dieses Buch rüberbrungt:
Du bist nicht allein. Und du darfst darüber sprechen, dass nicht alles wieder gut ist, du vor allem mental durchhängst.

Das Leben nach der Therapie ist einfach anders. 
Das ist wie bei einem Umzug: Da fliegt raus, was nicht mehr in die neue Wohnung passt. 🧡🧡🧡

➡️ Wenn du mehr über das Buch (Inhaltsverzeichnis)  wissen oder es mit Widmung bestellen möchtest: Link in der Bio. 

@sabrina_fatiguecoach
@breathq.academy
@yogaundkrebd
@martinakahlert
@ste.fan.kuebler
@normanrossberg
@nela_liebt_hamburg
@katrin.begolli_my.lymphoma
@aufweissemflur
@silke2855
@susanne.thiem.schreibt
@susanne.seyfel.coaching
@yeswecan_cer
@kurvenkratzer_magazin
@krebsgesellschaft_nrw
 

#
Morgen am 4. Februar ist es so weit. Am Weltkrebst Morgen am 4. Februar ist es so weit.
Am Weltkrebstag ist Bookbirhtday von „Fliegen mit verklebten Federn“

Ich sitze zwischen Kartons, Packpapier und Stiften und kann es selbst kaum fassen: Die ersten Exemplare von „Fliegen mit verklebten Federn – Wie Du nach der Krebstherapie Dein Leben neu entfaltest“sind angekommen.

Ich signiere gerade die Bücher für meine Expertinnen und Experten, für Menschen, die mich durch diese vielen, vielen Monate getragen haben – und für diejenigen, deren Geschichten und Gedanken im Buch mitschwingen.

Dieses Buch ist kein „Alles wird wieder gut“-Märchen, sondern ein Erfahrungs- und Strategiebuch über das Leben danach: über Fatigue, Zweifel, Verluste, neue Grenzen – aber auch über Humor, Hoffnung, Umwege und kleine und große Neuanfänge.

Morgen, am Weltkrebstag, erscheint es offiziell.
Du kannst "Fliegen mit verklebten Federn" dann überall im Buchhandel bestellen.
Umfang: 242 Seiten, Verlag: Selfpublishing (BOD),
ISBN: 9783819293955, Preis: 24,95 € (Paperback)

Mehr Informationen gibt es hier:
https://www.zellenkarussell.de/anmeldung-zum-blick-hinter-die-kulissen/

Ich hoffe sehr, dass es dich stärkt, tröstet, zum Nachdenken bringt – und dir zeigt: Du bist nicht allein in dieser „verflixten dritten Phase“ nach der Krebstherapie.

>>> BOD-Bestell-Link: 
https://buchshop.bod.de/fliegen-mit-verklebten-federn-nella-rausch-9783819293955
Bei Amazon in 2 – 3 Tagen im Sortiment.
"Wir haben eine massive Unterversorgung von Mensch "Wir haben eine massive Unterversorgung von Menschen mit Spätfolgen nach Krebs.“

Das sagt Frau Prof. Judith Gebauer von der Uniklinik Leipzig im aktuellen SPIEGEL HEALTH Interview vom 29.01.2026 (Ausgabe Nr. 6). 

Das hat mich sofort angeknipst.

Da heißt es:
Immer mehr Menschen überleben Krebs. Aber: Viele von uns zahlen Jahre oder Jahrzehnte später einen Preis dafür und zwar körperlich, psychisch und beruflich.

Spätfolgen sind zum Beispiel:
> Herz-Kreislauf-Probleme
> Hormonstörungen, Knochenschäden, Fertilitätsprobleme
> kognitive Einschränkungen, Angst, Depression
> Stress mit Versicherungen, Krediten, Beruf, Absicherung

Das perfide:
Viele dieser Spätfolgen tauchen nicht in den ersten fünf Jahren nach der Therapie auf, sondern viel später (10, 20 oder sogar 30 Jahre danach). Genau dann, wenn die Nachsorge statistisch oft als „erfolgreich abgeschlossen“ gilt.

Ich kenne das auch persönlich:
Mir wurde eine Lungen-Reha abgelehnt, obwohl die Lungenerkrankung eine direkte Folge meiner Stammzelltransplantation ist.
Die Begründung: Die zugrunde liegende (Krebs-)Erkrankung/Behandlung liege „zu weit zurück“. In meinem Fall neun Jahre. Jetzt starte ich einen neuen Anlauf – mit einer anderen Argumentation. Ob es mir gelingt? Ich werde berichten.

Es gibt inzwischen zwar spezialisierte Langzeitnachsorge-Angebote, die reichen aber bei Weitem nicht aus. Vieles läuft über befristete Projekte. Wer Pech hat, wohnt einfach am falschen Ort oder weiß nicht einmal, dass es solche Sprechstunden überhaupt gibt.

Aus meiner Erfahrung als sogenannte Langzeitüberlebende und im Austausch mit Betroffenen sehe ich immer wieder diese drei Punkte:

➡️ Spätfolgen werden bagatellisiert.
„Seien Sie doch froh, dass Sie leben“ ist kein Nachsorgekonzept.
➡️ Strukturen fehlen.
Es braucht lebenslange, strukturierte Langzeitnachsorge mit klaren Plänen, nicht nur gute Vorsätze einzelner Engagierter.
➡️ Information ist Macht.
Wer seine Therapiehistorie kennt und weiß, welche Risiken es gibt, kann gezielter nachfragen und einfordern, was ihm zusteht.

Mein Wunsch:
Wir müssen aufhören, Krebs als eine Art von Akutereignis zu denken und anfangen, Symptome nach Krebs ernst zu nehmen.

Deine Erfahrung?
Dieser Druck, den du nach der Krebstherapie verspü Dieser Druck, den du nach der Krebstherapie verspürst, ist normal.

Eine Ex-Freundin sagte mal zu mir:
„Das muss jetzt aber auch mal gut sein, das mit deinem Krebs.“

Eine andere sagte auf meine Frage, warum sie sich fast fünf Monate nicht gemeldet habe:
„Ach, ich dachte, ich muss mich nicht mehr um dich kümmern.“

ERKENNTNIS
Das fasst sehr gut zusammen, was ich meine, wenn ich sage, dass das private Umfeld Normalität erwartet.

Die Kaskade der Anteilnahme nimmt in Stufen ab. In der „verflixten dritten Phase“ wird kaum noch gefragt, wie es dir geht.
Thema durch. Sache abgeschlossen.

ERKENNTNIS
Und ja, Freundschaften verändern sich.
Das tun sie übrigens sowieso.

Erst war ich traurig über die Trennungen, die Abschiede.
Bis ich begriff: Alles hat seine Zeit, und nichts ist umsonst, nur weil es vorbei ist. Die Erinnerung ist schön. Und das darf sie bleiben.

Außerdem kommen ja auch neue Freundschaften dazu. Immer wieder.

ERKENNTNIS
Nach dem Körper folgt die Seele.
Auch das ist normal. Das hat die Natur so eingerichtet.
Erst funktionieren, dann reflektieren und verarbeiten.

ERKENNTNIS
Gut, wenn du gerade jetzt eine psychoonkologische Begleitung an deiner Seite hast.
Depressive Episoden kommen häufig vor. Manchmal sogar ein Burn-out.

Weil du zu viel auf einmal willst.
Am liebsten gestern.

Du musst dringend deine Bucket-Listen abarbeiten.
Du hast noch mindestens 50 Punkte, die dich in Großbuchstaben anglotzen und dich anschreien: Mach doch endlich!

ERKENNTNIS
Und schließlich die Sache mit dem Job.
Die Finanzen sprechen eindeutig für einen schnellen Wiedereinstieg.
Du merkst aber: Du bist noch nicht so weit.

Meine Einladung an dich:

🧡 Höre auf dich.
Tue das, was dir guttut.

🧡 Höre auf deinen Körper.
Er zeigt dir den Weg.

🧡 Lass los, was dich unglücklich macht und dir Stress bereitet.
Suche neue Wege und neue Verbündete.

🧡 Feiere das Leben.
Die kleinen und die großen Fortschritte.

🧡 Gehe liebevoll mit dir um.
Und sei gnädig mit dir, wenn nicht alles so klappt, wie geplant. 

Wenn du dich hier wiedererkennst,
speichere dir diesen Beitrag ab.

Und schreib mir in die Kommentare:
„verflixte dritte Phase“ 🫶🙏
Wenn du weIßt, was ich meine.
Die Zeit nach der Krebstherapie braucht mehr als g Die Zeit nach der Krebstherapie braucht mehr als gute Ratschläge.

Sie braucht Orientierung. Denn genau die fehlt jetzt oft schmerzlich.

Und sie braucht Menschen, die dich an die Hand nehmen und Möglichkeiten aufzeigen.

Deshalb habe ich mir vier Expertinnen und einen Experten aus den Bereichen Bewegung & Fatigue, Atmung, Ernährung, Yoga & Krebs sowie Transzendentale Meditation an die Seite geholt.

In ausführlichen Interviews und Gesprächen geben sie mir wertvolle Antworten für mein neues Buch

🔆 FLIEGEN MIT VERKLEBTEN FEDERN
Wie Du nach der Krebstherapie Dein Leben neu entfaltest
Ein Erfahrungs- und Strategiebuch
(erscheint am 4. Februar 2026 – Weltkrebstag)

Natürlich geben sie konkrete, alltagstaugliche Tipps und Impulse und erklären, was jeweils dahintersteckt. Allen habe ich die Begeisterung für ihre Tools und Techniken sofort abgenommen.
Kurz: Sie haben mich begeistert.

Jetzt kannst du herausfinden, was am besten zu dir und deinen Bedürfnissen passt. Lies dir gerne ihre Statements durch.

 Hier sind sie:

🧡 Dr. Sabrina Han – Sportwissenschaftlerin und Fatiguecoachin @sabrina_fatiguecoach
🧡 Silke Hartmann – Atemcoachin und Mitgründerin von BreathQ  @breathq.academy
🧡 Martina Kahlert – LebenskräfTigerin, Ernährungscoachin TCM @martinakahlert.de
🧡 Gaby Nele Kammler – Gründerin der Akademie Yoga und Krebs @yogaundkrebs
🧡 Gottfried Vollmer – Meditationscoach und -lehrer, Schauspieler und Schauspielcoach @gottfried_vollmer

 
✍️ Schreib gern in die Kommentare:
Was davon interessiert dich gerade am meisten?

Was hast du schon ausprobiert – und wie baust du es in deinen Alltag ein?

 
#selbstwirksamkeit #Bewegungnachkrebs #breathwork #Fatiguenachkrebs #Ganzheitlichegesundheit
Zwei Jahre konzipieren, schreiben, austauschen. He Zwei Jahre konzipieren, schreiben, austauschen.
Heute ist endlich Buch-Release-Tag!

Ein Tag, auf den ich lange hingearbeitet habe. Heute ist mein Probeexemplar angekommen.
Und obwohl dieser Moment geplant war, hat mich mein großes Herzklopfen dann doch überrascht.

Zwei Jahre Arbeit stecken in diesem Buch.
Mit Phasen, in denen es gut lief.
Und mit Phasen, in denen ich ernsthaft überlegt habe, aufzuhören.
Zwischendurch waren 160 Seiten weg. Einfach verschwunden im Microsoft-Universum.
Da stand ich kurz davor, alles hinzuschmeißen, aufzugeben.

Nach 6 nervenzehrenden Wochen habe ich das Manuskript wiederbekommen und bin drangeblieben, weil das Thema zu wichtig ist, um es liegenzulassen.

Jetzt halte ich das Buch in den Händen.
Und es fühlt sich einfach sooo gut und richtig an.

 Mich interessiert sehr, wie es auf dich wirkt:
Das Cover. Der Titel:
„Fliegen mit verklebten Federn. Wie Du  nach der Krebstherapie Dein Leben neu entfaltest.“ Dein erstes Gefühl.

Ab dem 4. Februar 2026 ist „Fliegen mit verklebten Federn“ überall erhältlich, wo es Bücher gibt. Mehr Infos zu den Inhalten, zu der viel zu wenig thematisierten „verflixten dritten Phase“, gibt es schon sehr bald auf diesem Account. Stay tuned.

und wenn du den 4. Februar nicht verpassen möchtest
und Lust hast auf ein paar Behind-the-Scenes, Gedanken aus dem Entstehungsprozess und Einblicke, die ich hier nicht teile, dann komm, melde dich schnell hier an: 👇https://www.zellenkarussell.de/anmeldung-zum-blick-hinter-die-kulissen/

 Alles Liebe, deine Nella 🧡

#bookstagramde
#buchrelease
#ratgeberliebe
#nellarausch
#autorinnenleben
leben_nach_krebs
„We can be heroes, just for one day.” David Bowie, „We can be heroes, just for one day.”
David Bowie, die Charité und ich

 Manche Daten brennen sich ein.
Der 6. Dezember 2015 ist so einer. Meine Krebsdiagnose.
Und dann gibt es diese anderen Daten, die immer wieder hochkommen und einen ganzen Sack Erinnerungen mitbringen. Für mich ist das der 10. Januar 2016. Der Tag, an dem David Bowie starb.

Zu dieser Zeit war ich Patientin in der Charité, im Benjamin Franklin. Zu komplex für ambulant. Also Steglitz. Dort, wo einer der absoluten Experten für Non-Hodgkin-Lymphome arbeitete.

 David Bowie hatte mich da längst ein Leben lang begleitet. Schon in der Schulzeit, mit Konzerten, für die wir Karten ergattert und Klausuren geschwänzt haben (sorry, Mama). Später Berlin. Mein erstes Zuhause: Schöneberg. Sein Zuhause: Schöneberg. Das wurde mir erst gestern Abend wieder so richtig bewusst, als ich die Doku bei aspektegesehen habe.

Als Bowie starb, lag ich auf Station 2. Mein Mann brachte mir den Stern mit. David Bowie groß auf dem Titel. Ich hätte nie gedacht, dass er sterben könnte. Total naiv, ich weiß. Aber es fühlte sich einfach falsch an.

Auf der Station arbeitete eine Krankenschwester, ich nenne sie hier Ricarda. Riesiger Bowie-Fan. Als sie die Zeitschrift sah, brach sie in Tränen aus. „Jetzt ist er auch weg“, sagte sie. Sie hatte Nachtdienst. Ob sie den Stern mitnehmen dürfe? Natürlich durfte sie. Seit dem hatten wir eine besondere Verbindung zueinander.

Irgendwann wich sie mir aus. Verschwand, wenn sie mich sah. Später, als mein Körper – entgegen der Prognose – doch die Kurve bekam, fragte ich sie:
„Hattest du Angst, dass ich es nicht schaffe?“ Sie nickte nur. „Ja. Ich musste mich schützen.“

Gestern war plötzlich alles wieder da. Die Station. Die Zeitung. Ricarda. Diese erste Zeit während der Therapie.

So, und jetzt fahre ich den Rechner runter und höre laut Heroes.
Aufgenommen in Berlin, in den Hansa Studios. Entstanden mit Blick auf die Mauer.
„We can be heroes, just for one day.”

 
🎧 Hilt dir Musik auch durch schwere Zeit?
„Du hattest als junger Mensch Krebs? Dann ist dein „Du hattest als junger Mensch Krebs? Dann ist dein Leben leider zu riskant.“
Sagt nicht die Medizin.
Sagt die Gesellschaft.

Stell dir vor, du willst Lehrer:in werden.
Alles läuft perfekt. Bestnoten.
Deine Schülerinnen und Schüler sind begeistert. 

 Und dann kommt der Satz:
„Eine Verbeamtung kommt bei Ihrer Vorgeschichte nicht in Frage.“

Oder: Du kannst aufgrund deiner Krebstherapie keine Kinder bekommen oder zeugen.
Dann überlegst ihr: Okay, wir adoptieren ein Kind.
Leider abgelehnt.

Warum? 
Du hattest als Kind mal Krebs. 
Das war vor 15 oder sogar 20 Jahren.

❗️Keine private Krankenversicherung.
❗️Kein Kredit fürs Eigenheim.
❗️Lebensversicherung? Nur mit hohen Risikozuschlägen.
❗️Ne BU. Ebenfalls fraglich bis ausgeschlossen.

Nicht, weil du krank bist.
Sondern, weil du krank warst.

Das Absurde daran:
Medizinisch sind wir längst weiter.
Mein Onkologe hat es mir mehrfach erklärt:
Nach definierten krebsfreien Zeiträumen haben viele ehemals Erkrankte statistisch wieder dieselben Chancen und Risiken wie Menschen ohne Krebsdiagnose.
Entscheidend sind Tumorart, Stadium und Therapieansprechen – kein „Krebs-Gedächtnis“ des Körpers.

Rechtlich?
Frankreich kennt seit 2016 das Recht auf Vergessenwerden.
Andere Länder haben das ebenfalls verstanden.
Deutschland diskutiert noch.
Und Betroffene zahlen den Preis – mit Lebensplänen.

Deshalb unterstütze ich die Petition von @recht_auf_vergessen. https://www.recht-auf-vergessen.de/

Was sagst du dazu?

#therighttobeforgotten #Petition #Rechtaufvergessen
Warum ich für 2026 noch entschlossener geworden bi Warum ich für 2026 noch entschlossener geworden bin, laut über Krebs zu sprechen.

2025 hat mich gefordert.
Manchmal sehr.
Und gleichzeitig hat es mich glücklich gemacht und reich beschenkt.

🧡 Cancer Community.
So viele wunderbare Begegnungen. Konferenzen. Veröffentlichungen. Vorträge.
Zum Beispiel für die Bundesbank Hamburg zum Thema #WiedereinstiegindenJobnachKrebs, für die Kassenärztliche Vereinigung, um MFA die Perspektive von Krebspatient:innen näherzubringen, für das Brustzentrum Ostsachsen über die „verflixte dritte Phase“ #nachderKrebstherapie oder auf der YES!CON zu #SharedDecisionMaking, SDM und #Patientensicherheit.

Dann die Instagram-Einladung von der wundervollen @elena_uhlig zu „Uhlig's stilles Örtchen“.
Das war aufregend.

Jedes Mal dieses zufriedene Staunen: Ach guck, genau dafür machst du das.

Außerdem bin ich Teil des YES! Patient Council von Yeswecan!cer geworden, als Patientenvertreterin. Das bedeutet mir wirklich viel.

🧡 Mein großes Projekt.
Mein zweites Buch. Zwei Jahre Schreiben, Denken, Verwerfen.
Dann der Schock: 160 Seiten weg. Einfach weg. Irgendwo im Microsoft-Universum.
Ich saß da und dachte: Okay. Das war’s jetzt?

War es nicht.
Ein IT-Zauberer konnte das Manuskript retten.
Also habe ich weitergeschrieben, umgestellt, abgestimmt.
Und jetzt ist es fertig:
Das Erfahrungs- und Strategiebuch für die „verflixte dritte Phase“ nach der Krebstherapie.
Der Druck ist beauftragt.

Veröffentlichung: 4. Februar 2026, Weltkrebstag

Und ja, ich freue mich riesig.
Auch, weil so viele kluge, großzügige Menschen mit ihrer Expertise daran beteiligt waren.

🧡 Und dann sind da Abschiede.
Funkstille. Kein Lachen mehr. Kein Austausch. Keine Umarmung.
Das tut weh. Immer noch.

Wenn ich auf 2025 schaue, sind das meine großen Themen für 2026.
Und meine Motivation ist klarer denn je:

❗ Krebs ist nicht automatisch Tod.
❗ Informierte Patient:innen werden besser behandelt.
❗ Nach der Therapie ist nicht einfach alles wieder gut.
❗ Heilung ist mehr als gute Blutwerte.
❗ Das Leben danach darf haken und stolpern.
❗ Alles muss neu bewertet und geordnet werden.
❗ Und niemand muss damit allein bleiben.

Herzlichst

Nella 🧡🧡🧡
"Du bist doch jetzt CANCER SURVIVOR, oder nicht?" "Du bist doch jetzt CANCER SURVIVOR, oder nicht?"
Was macht das mit dir?

Ab wann ist man eigentlich Cancer Survivor?

Der Begriff ist etabliert.
Aber so klar definiert, wie ich lange dachte, ist er gar nicht.

 Fünf Jahre nach der Therapie, sagen manche.
Andere: schon einen Tag nach der Diagnose.

Mich hat der Begriff Survivor einerseits gestärkt.
Und gleichzeitig irritiert.

Denn er transportiert oft eine Kampf-Rhetorik, die nicht für alle passt.
„Du musst jetzt kämpfen“, habe ich kurz nach meiner Diagnose oft gehört.
Gut gemeint. Und trotzdem stressig.

Ich wollte nicht dauerhaft im Kampfmodus sein.
Schon die Vorstellung hat mich erschöpft.

Außerdem:
Was ist das bitte für ein ungleicher Kampf?
Krebs ist kein Boxring. Kein Wettkampf auf Augenhöhe.
Man steigt da nicht freiwillig ein.

Für mich passte eher dieser Satz:
„Ich gebe nicht auf. Ich suche nach Wegen.“

Und wenn wir vom Ende her denken, wird es noch schräger.
Dann heißt es schnell:
– Du hast es geschafft, weil du gekämpft hast.
– Weil du stark genug warst.
– Weil du durchgehalten hast.

Und die anderen?
Hätten die nur besser kämpfen müssen?
Nein. Ganz sicher nicht.

 Die Zeit nach der Therapie erleben viele als Übergang.
Als Phase mit Nachwirkungen, Unsicherheiten, Ängsten.
Geheilt – und trotzdem nicht wieder ganz gesund.

Deshalb taucht inzwischen häufiger ein neuer Begriff auf: Cancer Thriver.
Von to thrive – aufblühen, wachsen.

Auch das kann empowernd sein.
Und gleichzeitig Druck erzeugen.
Denn die Zeit nach Krebs ist nicht immer Wachstum.
Manchmal ist sie einfach nur mühsam.

Für mich ist die eigentliche Frage deshalb nicht:
Survivor oder Thriver?
Sondern: Für wen ist welche Bezeichnung hilfreich – und für wen nicht?

Sprache prägt, wie wir uns selbst sehen.
Und wie viel Raum wir unterschiedlichen Erfahrungen zugestehen.

Mich interessiert deine Perspektive:
👉 Wie erlebst du die Begriffe Cancer Survivor und Cancer Thriver – persönlich oder in deiner Arbeit?

#cancersurvivor #cancerthriver #Lebennachderdiagnosekrebs
Es gibt Zeiten, da brauchen wir alle etwas mehr Ri Es gibt Zeiten, da brauchen wir alle etwas mehr Rilke.

Am 4. Dezember wäre Rainer Maria Rilke 150 Jahre alt geworden.
Und natürlich darf er in meinem neuen Buch nicht fehlen. Seine Worte treffen oft genau den Nerv und haben eine wunderschöne ruhige Kraft.

Jedem der neun Kapitel in meinem Erfahrungs- und Strategiebuch, das am 4. Februar 2026 (Weltkrebstag) erscheint, habe ich ein Zitat vorangestellt.
Einen Satz, der einen bestimmten Ton anstimmt und für das Thema steht.

Für Kapitel 3 habe ich mich für einen Satz entschieden, den Rilke 1903 an einen jungen Dichter schrieb:

„Man muss Geduld haben
gegen das Ungelöste im Herzen
und versuchen, die Fragen
selbst lieb zu haben.“

Das Kapitel heißt „Erwartungsdruck und Perspektivlosigkeit“.
Diese Phase, in der alle erwarten, dass man endlich wieder weiß, wo es langgeht –
während man selbst noch mitten im Gedankennebel steht.

Ich finde, Rilke beschreibt diesen Zustand unfassbar treffend. Als hätte er gewusst, dass ich ihn für diese Gefühlslage brauche.

Bald zeige ich dir auch das komplette Inhaltsverzeichnis.
Es ist so gut wie fertig – und ich bin sehr gespannt wie es bei dir ankommt.

Wenn du mein Buchprojekt begleiten und hinter die Kulissen schauen möchtest, dann melde dich gern bei Behind the Scenes an:
👉 https://www.zellenkarussell.de/anmeldung-zum-blick-hinter-die-kulissen/

 
Ich freu mich auf dich. 
🧡🧡🧡

 
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